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An der Biber ist viel Schweiß geflossen

Da wir ab dieser Saison in der Kreisoberliga starten, müssen wir uns auch dementsprechend vorbereiten, um für die neue Konkurrenz gut gewappnet zu sein. Dadurch stand am letzten Wochenende ein Trainingslager im Werrapark Resort Heubach auf dem Plan.


Am Freitag reisten wir am späten Nachmittag in Heubach an und schon kurz nach Stubenbezug wurde bei allen entsetzt festgestellt, dass eine Diebesbande sämtliche Kühlschränke aus den Zimmern gemaust, dafür aber 2,80 m hohe Nachtschränkchen dagelassen hatten.


Die erste Einheit des Wochenendes fand auf dem gut gepflegten Sportplatz in Fehrenbach statt. Im Dauerregen baute das Trainerteam einige kräftezerrenden Stationen für die Männer auf, damit die Kleidung nicht nur von außen nass wurde.


Anschließend wurde im Hotel zu Abend gegessen, bei dem der ein oder andere seine Qualitäten als Buffettfräse unter Beweis stellte. Enttäuschung gab es nur, als sich die “Schnitzel” als Blumenkohl-Käse-Taler herausstellten.


Auf der Bowlingbahn im angrenzenden Sportcenter sollte dann das Abendprogramm stattfinden. Es wurde garantiert keine ruhige Kugel geschoben, wobei sich “der Neue” als besonders talentiert am Glas und an der Kugel präsentierte. Als Kathrin dann mit einem großen Carepaket für Finjas eintraf, waren dann wirklich alle glücklich.


Highlight des Abends war das Finale der internationalen Bierdeckelfang-Meisterschaften, in dem sich Senior Sandro gegen Junior Lucas gegenüber hockten. Seine Vorteile als Keeper konnte er in einen sensationellen Sieg umwandeln. Die Siegesfeier fand danach standesgemäß im Zimmer von Lucas und Phil statt, bis Sandro uns in sein Zimmer einlud, um dort auch ein wenig zu feiern.


Während dieser Feierlichkeiten wurden einige neue Mixgetränke erfunden, weil nicht genügend alkoholfreie Getränke zum Mischen zur Verfügung standen. Mezzo Mix Vodka kann man definitiv nicht empfehlen. Auch wurden sämtliche Zahnputzbecher als Getränkebecher missbraucht, da auch hier gespart wurde.

Bevor es am Samstag zum reichhaltigen Frühstücksbuffett ging, stand ein Termin in der Tennishalle auf der To-Do Liste. Dort angekommen wartete schon Trainerin Chris samt Mann Norbert auf uns. Marten war also unter besonderer Beobachtung. Jedoch vermissten wir drei Spieler in den ersten Minuten schmerzlich. Nach einer kurzen Weckrunde fanden sich auch die vermissten Schäfchen in der Tennishalle ein. Bei der sehr gut geleiteten Aerobic-Einheit wurden sämtliche Muskeln beansprucht, was man später am unrunden Gang einiger erkennen konnte.


Während sich danach alle Spieler, die sich als fit identifizierten, erneut auf dem Sportplatz zu Fehrenbach wiederfanden, sorgten Steve und ich für Nachschub an Speisen und Getränken.

Falls es in der Buchhaltung zu Problemen mit der Abrechnung kommt, kann ich dazu nur sagen, dass ich keine Milka Taler und keine Ritter Sport gesehen habe. Auch die ansässige Metzgerei in Einsiedel kann man sehr empfehlen, da uns die Wurstfachverkäuferin von den Augen abgelesen hat, dass wir sehr hungrig sind. Daraufhin hat sie uns zwei frische Knackwürste geschenkt, welche allerdings im Auto verblieben sind.


Als dann alle wieder vereint in der Unterkunft waren, ging es gemeinsam zum Mittag.

Sterze und Marten hatten sich anscheinend aber noch nicht genug ausgepowert und lieferten sich ein spannendes Tennismatch in der entsprechenden Halle. Durch das McDonalds Juniorprogramm hat sich Franz seinen Platz als Balljunge bei diesem Match gesichert und dies bravourös gemeistert. Es würde mich nicht wundern, wenn wir ihn bald auf dem Centercourt in Wimbledon wiedersehen.


Nach einem kurzen Mittagsschlaf war schon wieder Treffpunkt zum ersten Testspiel in Schwarzbach. Einige Spieler zeigten ihre soziale Ader, indem sie durch Verspätungen ein wenig Geld in die Mannschaftskasse spülten.


Das Spiel gegen die SG SV 1897 Goßmannsrod war ein ordentlicher Test, bei dem aber auch noch einige Defizite ausgemacht werden konnten, aber dafür ist das Trainingslager ja da.

Wir verloren das Spiel mit 2:1 gegen den Kreisoberligisten aus Südthüringen. Unseren Treffer erzielte Sterze in der 90. Minute durch einen Elfmeter, der vorher von Marten erarbeitet wurde.


Herausragende Leistungen wurden auch abseits des Platzes geleistet. Sven hat sich um die Versorgungsbox gekümmert und diese wurde regelrecht geplündert. Antje und Kathrin waren bereits eingetroffen und hatten zahlreiche Delikatessen für die Zuschauer und das abendliche Braten im Gepäck. Kurze Verwirrung gab es, als Steve länger nicht gesichtet wurde, aber der Bratwurstgeruch führte ihn wieder sicher von seiner Laufrunde im Wald auf den Sportplatz zurück.

Zurück in der Unterkunft entfachten Doodle und Milad den Rost und brieten, was das Zeug hielt. Brätel, Hähnchen, Bratwürste, Mais, Käse, Salate. Es war für jeden etwas dabei.

In der Dämmerung traf auch Nachwuchsleiter Nils Milde ein und hatte gleich ein grandioses Präsent für die Mannschaft im Gepäck. Sein Arbeitgeber, Sport Luck in Oberhof, sponsert für das Team eine Biathlon-Trainingseinheit in der Skihalle Oberhof in der Winterpause. Die Begeisterung darüber konnte man allen ansehen.


Dann aber Verwirrung auf dem Areal. Addi hatte sich seinen Rucksäckchen mit unbekanntem Inhalt auf den Rücken geschnallt und verkündete stolz, dass es jetzt ins Bett geht. Völlig unverständlich für alle Anwesenden.


Nach einigen Kaltgetränken fand sich ein Großteil an der Billardplatte wieder. Das wir den Bundestrainer dieses Präzisionssports in unseren Reihen haben, wussten wir bis dato noch nicht. Doodle zeigte einige Kunststücke am Queue und fertigte seine Gegner reihenweise ab.

Am Sonntagmorgen sah man fast allen die kurze Nacht deutlich an, denn es stand wieder Frühsport mit Nils auf dem Plan. Aber sogar Antje sah man in der Sporthalle, nachdem sie mit ihrem Erdbeerwein ordentlich Gas gegeben hatte. Dies kann man nur der guten Gesellschaft zuschreiben.


Nach dem Frühstück hieß es gleich wieder Sachen packen und auf nach Fehrenbach zur letzten Einheit. Ein Testspiel gegen Marloffstein stand auf dem Plan. Dass das Wochenende seine Spuren hinterlassen hatte, konnte man deutlich erkennen und so lagen wir zwischenzeitlich mit drei Gegentoren zurück. Über die Zeit schien der Alkohol aber dem Körper zu weichen und so konnten wir noch ein 3:3 Unentschieden erkämpfen. Die Partie wurde von zwei hochklassigen Schiedsrichtern im Wechsel geleitet. In der ersten Halbzeit zeigte Nils sein Können an der Pfeife und wurde vom Videokeller in Biberau für sein genaues Auge gelobt. In der zweiten Halbzeit durfte ich mein Können an der Pfeife zeigen. Mir blieben jedoch ein, zwei brisante Aktionen verborgen, da ich bereits mit der Fotobearbeitung des neuen Profilbildes für unseren Trainer Addi beschäftigt war.


Dies war eine starke moralische Leistung der Truppe um das Trainerteam Mike, Addi und Sandro. Die Tore erzielten John, Flo und Lennox.


Nach dem Mittag wurden alle sieben Sachen gepackt und sich wieder auf den Heimweg gemacht, wobei allerdings nicht, wie früher, durchgezählt wurde und somit Milad im Hotel zurückblieb. Ihm hat es scheinbar sehr gut dort gefallen, aber Busfahrer Sandro musste ihn dann widerwillig einladen und nach Hause bugsieren.

Dies war mein Bericht zum Trainingslager 2023 in Heubach. Das Trainingslager zeigte auf, wie gut sich unsere jungen Dachse bereits in den Kreis der erfahrenen Profis mischen konnten. Bereits jetzt konnte das Trainer- und Betreuerteam feststellen, welch gute Mannschaft sich aus den Spielern geformt hatte.


Auf diesem Wege möchte ich mich im Namen der gesamten Mannschaft bei allen Sponsoren, Unterstützern und Fans für dieses grandiose Wochenende bedanken. Besonderen Dank gilt es auch Tina auszudrücken. Sie hat den gesamten Aufenthalt außerordentlich gut geplant und organisiert.


Nicht unerwähnt bleiben sollte auch, dass Norbert mit seiner Frau Chris das ganze Wochenende mit uns verweilt haben und so eine sehr gute Bindung geschaffen wurde, zwischen Vereinsführung und Mannschaft, was auch durch den Besuch von Andreas Hergert in Schwarzbach nochmals verdeutlicht wurde.


Ohne diese Unterstützung und den Zusammenhalt wäre die alles nicht möglich gewesen und dies sollte auch für den zukünftigen Weg des Vereins im Fokus stehen.

Text: Tina und Hucki

Bilder: Tina, Sandro, Hucki




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