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Geomix Verbandsliga Thüringen Nachholpartie 18. Spieltag: FSV Martinroda-SG DJK SG Struth 1:4 (1:3)

Spätestens nach dieser Niederlage sollte auch dem Letzten im Verein die Situation klar sein. Gegen den Aufsteiger, der in allen Belangen, vor allem in der Zweikampfführung und der Ballbehandlung, um Längen besser abschnitt, muss man am Ende mit den vier Gegentoren noch zufrieden sein.

Und das Martinrodaer Spiel begann verheißungsvoll. Vom Anstoß weg erkämpfte man sofort die Kugel und startete über Suliman und Fischer den ersten Tempogegenstoß. Torwart Wohlfeld rechtzeitig draußen, roch den Braten und konnte klären. Beim 2. Angriff lag dann die Kugel im Struther Netz. Fischer von Metzmacher auf der linken Außenbahn bedient, legte die Kugel zurück auf Suliman, dessen trockener Abschluss recht einschlug. Noch in der gleichen Minute nach einer Ecke, konnte TW Wohlfeld den Ball nur nach vorn klären. Meißner, völlig überrascht, konnte freistehend nicht mehr reagieren. Martinroda war gut im Spiel, bestimmte die Anfangsviertelstunde recht klar. Nach Metzmachers Pfostentreffer in der 16. Minute war es dann plötzlich mit der Herrlichkeit vorbei, unerklärliche Ballverluste, fast jeder Zweikampf ging verloren und Struth nutzte die Unordnung mit zunehmender Spielzeit. Zwei FSV Akteure gaben Pichinot auf der rechten Außenbahn von der Mittel- bis zur Grundlinie Geleitschutz, Flanke auf Sachs an den Torraum- Ausgleich. Hujdurovic noch einmal mit einem Versuch aus 20 Metern, das war es dann leider mit Bällen Richtung Struther Gehäuse. Struth mit einigen gefährlichen Abschlüssen (27., 31.), war dem nächsten Treffer näher als der Gastgeber. Die Gäste konnten mit dem Spielgerät sowohl bei Ballannahme als auch dem folgenden Abspiel weit mehr anfangen. Warum plötzlich der Fehlerteufel ins Martinrodaer Spiel einher ging, viele Fragezeichen, die sich immer mehr auftaten. Fast eine Kopie der Führungstreffer von Piven. Suliman kann Fischers Flankenlauf ebenfalls an der Mittellinie beginnend nicht entscheidend stören, so dass der weite Flugball über TW Apel hinweg zu einer leichten Aufgabe für den Schützen wurde. Es blieb weiter fahrig im Spielaufbau des FSV. Ein einfaches Abspiel am eigenen Strafraum über 5 Meter misslang, Sachs mit Ballgewinn schlenzte überlegt aus 16 Metern unten rechts ein. 1-3 zur Halbzeit hinten. Jetzt mit offenem Visier, sollte man meinen. Obwohl Struth jetzt einiges Tempo rausnahm, blieben sie Herr der Lage und profitierten weiter von den Fehlern des Gastgebers. Auffällig immer wieder die zu großen Abstände. Struth machte klug die Räume zu und kam immer wieder zu leichten Balleroberungen. Apel mit einigen Paraden und die schlechte Chancenverwertung der Struther beließ es bei den zunächst drei Gegentoren. Nowak mit einem Versuch den Ball aus der Gefahrenzone zu schlagen, traf Pichinot, der ohne eigenes Zutun den Ball ins Netz beförderte. Das Spiel nicht erst hier entschieden, bescherte dem Gastgeber eine empfindliche Niederlage. Struth hätte das Ergebnis noch um einiges höher stellen können (76., 78., 87. Pfosten). Jetzt steckt der FSV Martinroda so richtig im Schlamassel. Nächster Gegner ist die Eintracht aus Sondershausen. Noch ist der kommende Gegner zwei Punkte dahinter … .


Martinroda

Apel- Jedrzejczak, Nowak, Müller (46. Ulke), Meißner- Fischer, (71. C. Weis) Metzmacher, Floßmann, Suliman- Hujdurovic (46. Brömel), Hertel


Struth

Wohlfeld, Schröter (71. Stashenko), Piven (84. Lu. Fischer), Jacobi, J.Fischer (76. Sander), Rodenstock, Sachs, Engelhardt, Dietrich, Pichinot, Göbel


1-0 Sulimann 6., 1-1 Sachs 17., 1-2 Piven (40.), 1-3 Sachs 44., 1-4 Pichinot 67.

SR Pierre Leitschuh (Barchfeld) -94-


Text: J. Krogel



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