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Kreisoberliga 15. Spieltag: FSV Gräfenroda - FSV Martinroda 5-1 (1-1)

Das Wetter im Februar erfordert alljährlich Improvisationen, was die Austragung von Fußballspielen möglich macht. Wohl dem, der selbst die Möglichkeit hat auf eigenem Kunstrasen, oder wie im Falle dieser Begegnung auf hilfsbereite Nachbarschaft zählen kann. Gräfenroda im Auftaktspiel (1-9) arg gebeutelt, musste gegen eine Martinrodaer Mannschaft antreten, die kadermäßig mit erheblichen Lücken die Vorbereitung und auch dieses Spiel bestreiten musste. Deshalb waren Voraussagen für den Ausgang der Partie mehr als vage......

Ein Spiel mit zwei grundverschiedenen Halbzeiten, was die bessere Mannschaft im zweiten Abschnitt dann noch sicher über die Ziellinie brachte. Um ein, zwei Treffer zu hoch, da grobe Fehler im Spielaufbau der Gäste Gräfenroda gnadenlos zu Toren nutzen konnte. Bis zum schlitzohrigen Ausgleich von John, der kurz vor dem Halbzeitpfiff einen Freistoß aus sehr spitzem Winkel im kurzen Eck versenkte, war die junge Martinrodaer das spielbestimmende Team. Nach einigen sehr guten Möglichkeiten (Ulke 31., 36., Reykowski 39.), die zum Ausbau des Ergebnisses nicht genutzt werden konnten, blieb das Spiel weiter offen. Die Führung kurz nach der Halbzeit, nach Balleroberung von Seel und anschließendem klugem Pass, nutzte Wolf, der den Ball an Nimmow vorbei zirkelte. Das 3-1, nach vorheriger starker Parade von Nimmow, aus drei Metern unter die Latte dann so was wie die Vorentscheidung. Ulke nach feiner Flanke von Reykowski, setzte die Kugel aus Nahdistanz neben den Kasten (55.). Der Ball wurde in der Vorwärtsbewegung wiederholt verloren, was Wolf aus 16 Metern mit sattem Abschluss zum 4- 1 bestrafte. Kurz vor Abpfiff schnürte Greßler nach ähnlicher Vorgeschichte wie beim vierten Treffer den Doppelpack. Zu viele Ballverluste und ungenaue Anspiele von Martinroda brachte Gräfenroda mit Cleverness und den richtigen Entscheidungen auf die Siegerstraße.

 

Gräfenroda

Schlundt, Fischer, D. Reimann, M. Reimann, Esche (68. Bellanger), John, Lange (88. Schulz), Müller, Seel (77. Reuss), Wolf, T. Greßler

 

Martinroda

Nimmow -  Pflügner (66. Schneider), Morgenroth, Blaschczok – Oschmann, Schwens, Buse, Sterzing, Rajabi ( 75. Klötzer)- Reykowski ( 89.da Garca), Ulke

 

0-1 Ulke 20., 1-1 John 41., 2-1 Wolf 46., 3-1 Greßler 50., 4.1 Wolf 76., 5-1 Greßler 87.

SR H. Eckardt  -110-

 

Text: J. Krogel



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