Kurzinterview zum Thüringer Landespokal - Robert Fischer, der Trainer über den Underdog

Das Thüringer Pokalfinale, ein absolutes Highlight für unseren Verein. Auch die Spieler sind heiß auf das Endspiel, das sie kommenden Samstag zu den Profis des FC Carl Zeiss Jena führt. Gespielt wird um den Einzug in die erste Hauptrunde des DFB-Pokals, in der kein geringerer Gegner als der Bundesligist Werder Bremen auf den Gewinner wartet. In den vergangenen Tagen haben wir euch einen Einblick in die Empfindungen dreier Spieler so kurz vor dem wohl größten Spiel unserer bisherigen Vereinsgeschichte gegeben. Mit einem Einblick in die Gedanken und Gefühle unseres Trainers der ersten Männermannschaft, Robert Fischer, möchten wir unsere kleine Interviewreihe heute schließen.

Robert, vor gut einem Monat seid ihr mit der ersten Männermannschaft in die Vorbereitung gestartet und habt neben einem Trainingslager und intensiven Trainingseinheiten auch acht Testspiele absolviert. Was ist deine bisherige Bilanz? Wo siehst du die Mannschaft?


Robert: Die coronabedingte Spielpause war sehr lang, also so eine lange Sommerpause hatten wir noch nie. Daher ist es für alle Spieler natürlich schwierig wieder reinzukommen. Innerhalb der Truppe musste also einiges aufgearbeitet werden. Dazu kam noch die Urlaubszeit. Im Amateurbereich ist es in der Vorbereitung sehr schwierig, alle Spieler gleichzeitig an Bord zu haben. Mit allen zu trainieren, war nie möglich. Aber ich bin sehr zufrieden darüber, wie die Jungs in der Vorbereitung mitgezogen haben und wie die Trainingseinheiten insgesamt abgelaufen sind. Das Trainingslager in Heubach haben wir intensiv genutzt. Dort lief alles nach Plan, es gab in der Vorbereitung keine weiteren Verletzten. Nun fiebern nach der langen Pause allen anstehenden Spielen entgegen.

Wie siehst du unsere Chancen im Pokalfinale?


Robert: Das Pokalfinale ist ein Spiel, das man nur gewinnen kann. Ich glaube, es ist das einfachste Spiel der Saison. Wen man da als Trainer motivieren muss, der ist fehl am Platz beim Fußball. Die Mannschaft geht topmotiviert in das Spiel. Jeder freut sich auf das Spiel, sei es die Mannschaft oder der ganze Verein. Dementsprechend haben wir alle nichts zu verlieren. Und in einem Pokalspiel ist noch alles möglich. Wir fahren auf jeden Fall nicht nach Jena um das Spiel zu verlieren.

Wie schätzt du deinen Gegner im Pokalfinale ein?


Robert: Der FC Carl Zeiss Jena hat mit dem Abstieg einen großen Umbruch hinter sich. Aber mit den Spielern, die man neu verpflichtete, haben sie sich nun natürlich brutale Qualität nach Jena geholt. Also wir gehen als absoluter Underdog in dieses Spiel, das ist klar.



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