NOFV Oberliga Süd VFC Plauen - FSV Martinroda 3-0 (1-0)

Da musste man wenig Prophet sein, dass man beim derzeit Tabellenzweiten nur eine Außenseiterchance zu erwarten hatte. Aber der FSV Martinroda machte es bis zum 1-0 für den Gastgeber kurz vor dem Halbzeitpfiff doch relativ gut. Ein Standard, per Freistoß aus dem rechten Halbfeld hoch an den Torraum, unterschätzten sowohl Nowak als auch der nicht eingreifende Schneider, die den aufspringenden Ball in den Fuß von Popovic nicht verteidigen konnten. Es dauerte nämlich bis in die 37. Minute, ehe Plauen aus dem Spiel heraus erstmals gefährlich vor dem FSV-Tor auftauchen konnte. Bis dahin hielt die Defensive um Nowak hinten die Schotten dicht. Das Spielglück muss sich der FSV wohl erst einmal wieder erarbeiten. Denn beim Steckpass von Litzenberg auf Hertel (7.), und der Freistoßmöglichkeit aus 18 Metern hat man in der Vergangenheit das eine oder andere mehr daraus machen können. Im ersten Abschnitt war Plauen zwar das bessere Team, aber mehr als die Gefährlichkeit nach ruhenden Bällen hatte man bis dato auch nicht zu bieten. Eine rüde Attacke von Spranger an Litzenberg (45.) ahndete Ex-FSV-Trainer Fischer mit der Herausnahme zur Halbzeit. Martinrodas beste Aktion ein Freistoß von D. Rohlik, den Torwart Depta gerade noch so erreichte (29.). Dann ein gelungener Angriff des FSV über die rechte Seite, dem beim finalen Anspiel von D. Rohlik die Schärfe fehlte um Mitspieler Hertel zu erreichen (33.). Plauen die letzten Minuten bis zur Pause aktiver. Nyber nach Eingabe von rechts aus dem vollen Lauf und Popovic von Nowak geblockt, boten sich sehr gute Gelegenheiten.

Der Tatsache geschuldet, dass Trainer Robin Krüger 9 zum Kader gehörende Akteure nicht zur Verfügung standen, verkaufte man sich bis dahin sehr gut. Das Plauen durch weitere zwei Standards zu ihren beiden Treffern in der 2. Hälfte gelangten, zeigt die Wichtigkeit und Möglichkeit, damit zum Erfolg kommen zu können. Martinroda dagegen hatte bei seinen Gelegenheiten nicht die Fortuna auf seiner Seite (Floßmann Kopfball 67, Hertel (84.). Es dauerte bis zur 80 Minute, ehe der FSV einmal über Andris nach schönem Doppelpass mit Suliman, und zwei Minuten später Müller vor dem Tor von Depta den Abschluss suchten. Plauen genügte ein Freistoß auf den langen Pfosten und dem Kopfball auf den in der Mitte blank stehenden Dartsch, sowie eine schlecht vom FSV verteidigte Ecke, die Fischer nach flacher Eingabe direkt verwandeln konnte. Martinroda merkte man an, dass die Luft ab der 75. Minute immer dünner wurde. Mit der fehlenden Option auf der dünn besiedelten Bank, verlor man dieses Spiel dann gegen einen clever agierenden Gegner.


Plauen

Depta, Heinrich, Limmer (79. Schmidt ), Popovic, Kretzer, Andreopoulus ( 80. T. Fischer), Nyber (71. Stein ), P. Dartsch, Walther ( 62. Grandtner ), Spranger ( 46. A. Dartsch), Albert

Martinroda

Nicolai- Schneider, Nowak, Müller- A. Rohlik, Andris (84. Langhammer), Suliman, Floßmann, D. Rohlik- Litzenberg, Hertel

1-0 Popovic 43., 2-0 P. Dartsch 70., 3-0 Fischer 90.


SR Reinhard Meusel -379-


Text: Krogel



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