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Stark angefangen, stark nachgelassen, stark zurückgekommen

Martinroda legte los wie die Feuerwehr und Gehren hatte einiges zu löschen im eigenen Teil ihrer Spielhälfte. Es dauerte keine 3 Minuten bis die Anzeigetafel auf 1:0 gestellt wurde, denn Poldi (Leon Schneider) erlief einen schönen Pass in den Rückraum der Abwehr welchen Wolf dann glücklich, aber sehenswert an Bergmann vorbeilegte. Wiederum 3 Minuten später hatte Kapitän Sterzing einen Geisterblitz und steckte hervorragend auf Ulke durch und markierte somit das 2:0 (6. Minute). Es schienen sich unglaubliche Szenen im Sportpark abzuspielen als Wolf eine schöne Eingabe von Sterzing zum 3:0 verwertete (8.).

Wirklich jeder hat nun mit einem Kantersieg des FSV gerechnet, aber die Rechnung wurde ohne die Gäste gemacht.

Durch einen Konter und Auflösungserscheinungen in der Martinrodaer Hintermannschaft gab es das erste Gegentor durch Stärker an diesem regnerischen Sonntag (11.). Infolge dessen merkte man Martinroda die Nervosität des nicht Unverwundbarseins an. Viele Flüchtigkeitsfehler schlichen sich ein und ermöglichten auch Gehren Chancen.

In der 28 Minute schauten sich alle FSV-Akteure verdutzt an, als der Ball im Tor lag. Schiedsrichterin Neumann, welche die Partie souverän leitete, hatte Nachsehen mit Wolf und wertete das Tor nicht als Eigentor, sondern schrieb es wiedermals Stärker zu (29.).

Das Trainerteam Martinrodas reagierte und brachte in der 32. Minute Blaschczok für den glücklosen Witzel um so mehr Stabilität in die Hintermannschaft zu bekommen. Fortan war Martinroda wieder spielbestimmend, lies aber auch noch zu viel vor dem eigenen Kasten zu und verwertete ihrerseits die Chancen nicht.

Zur Halbzeit entschieden sich die Verantwortlichen, Schleicher für Bartholome zu bringen, welcher sich selbst am Freitag freiwillig gemeldet hat.

Ob es nun an der Ansprache in der Kabine, oder der lautstarken Unterstützung der Kegelmannschaft aus Martinroda (welche ihr Heimspiel gegen den Spitzenreiter gewannen) lag, kann keiner so recht sagen, aber als Ulke einen Abstoß von Gehren stark antizipierte und dem Gegenspieler den Ball abluchste hatte er fast frei Bahn. Mit dem rückwärtsverteidigenden Abwehrspieler hatte er kein Problem und schob überlegt ins lange Eck (61.).

Daraufhin gab es Chancen im Überfluss für den FSV, leider ohne das es auf der Anzeigetafel sehenswerte Änderungen gab.

In der 84. Minute schlug dann die Stunde der jungen Wilden, auf welche der FSV sehr stolz ist. Lennox Reykowski (68. Für Poldi) konnte sich schon vorher wunderbar in Szene setzen, aber diesmal wurde seine Hereingabe von Schleicher herrlich zu seinem zweiten Pflichtspieltor für die Zweite verwertet. Was für ein Debüt im Herrenbereich von Reykowski.

Dies markierte auch den Endstand der Partie bei dem das Wetter erst schöner wurde als Norbert H. nach Hause geschickt wurde, weil er am Freitag nicht aufgegessen hat.

Nicht vergessen wollen wir allerdings den letzten Wechsel der Partie; ein starker Wolf wurde durch den Doppeltorschützen der U19 Schwens ersetzt.

Trotz des Sieges haben Müller und Eckardt noch einiges zu justieren um die Abwehr sattelfester zu machen um so weniger Gegentore zuzulassen.

Nächste Woche geht es dann sonntags auswärts gegen die Reserve aus Rudolstadt.

Anpfiff der Partie ist 16:30 Uhr.


Text und Fotos: Benjamin Huck



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