Das Gesamtpaket passt - Robin Krüger wird neuer Cheftrainer beim FSV

Aktualisiert: Juli 6

Die Nachfolge von Heiko Nowak auf der Trainerbank ist geklärt, ein namhafter Coach wird mit unseren „Sandhasen“ ins dritte Oberliga-Jahr gehen. Robin Krüger ist zurück in Thüringen. Der ehemalige Cheftrainer des FC Rot-Weiß Erfurt steht ab sofort bei unserer ersten Mannschaft an der Seitenlinie.  

Der 31-jährige A-Lizenz-Inhaber kehrt nach einem knappen Jahr in den Freistaat zurück. Zuletzt wohnte und lebte er in seinem Heimatbundesland Nordrhein-Westfalen. „Der FSV Martinroda ist vor ein paar Wochen an mich herangetreten. Danach hatten wir sehr viele gute, angenehme und wertschätzende Gespräche. Der Verein hat mir ein Gesamtpaket aus einer sportlich reizvollen Aufgabe in einer attraktiven Liga verbunden mit einer beruflichen Perspektive zusammengestellt. Das passt in meine aktuelle Lebensphase sehr gut“, sagt Robin Krüger zur Kontaktaufnahme. Dabei betont er zudem, dass er sich in Thüringen und speziell in Erfurt immer sehr wohlgefühlt hat. Zukünftig wird er wieder in der Thüringer Landeshauptstadt leben.

„Wir konnten den Kontakt zu ihm herstellen. Aufgrund seiner beruflichen und privaten Konstellation kam für ihn eine Rückkehr nach Thüringen in Frage. Entsprechend haben wir natürlich alles versucht ihn für uns zu gewinnen. Wir sind froh, dass es letztendlich geklappt hat“, zeigt sich unser Sportlicher Leiter Dirk Keller erfreut. „Das Ziel ist es natürlich nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben. Es läuft ja darauf hinaus, dass am Ende bis zu sechs Mannschaften absteigen. Wir wollen uns so früh wie möglich von der bedrohlichen Zone fern halten“, formuliert er die Aufgabenstellung für den neuen Chefcoach.

Aus den gesammelten Erfahrungen der letzten Jahren sowie aus Gesprächen mit den Vereinsverantwortlichen und ehemaligen Personen, die beim FSV Martinroda tätig waren, konnte sich Krüger ein Bild über uns „Sandhasen“ machen. Unseren Oberliga-Verein aus beschreibt er dabei als einen "sehr sympathischen, familiären Verein mit gewissen Werten und einer Bodenständigkeit. Ich bin mir sicher, dass ich in einer sehr angenehmen Atmosphäre dort arbeiten kann. Der Verein hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich weiterentwickelt. Ich will versuchen eine zentrale Rolle zu spielen, um die Entwicklung der Mannschaft und des Vereins voranzutreiben ohne die Werte und Identität zu vergessen.“

Ein Lob richtet der dritte Oberliga-Trainer in unserer Vereinsgeschichte dabei an seine beiden Vorgänger auf der Trainerbank: „Ich weiß um die gute Arbeit, die meine beiden Vorgänger Robert Fischer und Heiko Nowak geleistet haben. Ich habe mit beiden auch schon gesprochen.“ Robin Krügers Einschätzung seiner zukünftigen Mannschaft fällt dabei wie folgt aus: "Der Kader hat in den Spielen der letzten Saison gezeigt, dass er konkurrenzfähig ist. Zudem wurde der Spielerstamm auf einigen Positionen verstärkt. Besonders in der Offensive ist eine sehr gute Qualität vorhanden. Defensiv hat die Mannschaft bewiesen, dass sie als Kollektiv funktionieren. Natürlich wird man nach den vergangenen Spielzeiten keine wilden Ambitionen ausgerufen. Ohne die Mannschaft und den Verein mitzunehmen, werde ich sicher keine Ziele definieren. Das werden wir gemeinsam im Laufe der Vorbereitung entwickeln."

Text: FuPa ; Foto: Erik Hupke






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