Kurzinterview zum Thüringer Landespokal – Liam Floßmann und die Generation der jungen Spieler

Aktualisiert: Aug 20

Das Thüringer Pokalfinale, ein absolutes Highlight für unseren Verein. Auch die Spieler sind heiß auf das Endspiel, das sie kommenden Samstag zu den Profis des FC Carl Zeiss Jena führt. Gespielt wird um den Einzug in die erste Hauptrunde des DFB-Pokals, in der kein geringerer Gegner als der Bundesligist Werder Bremen auf den Gewinner wartet. In unserer Kurzinterview-Reihe möchten wir euch einen Einblick in die Empfindungen einiger Spieler vor dem wohl größten Spiel unserer bisherigen Vereinsgeschichte geben. Nach Marc Andris stellt sich nun auch der junge Defensiv-Allrounder Liam Floßmann unseren Fragen. Für ihn ging es in der Saison 2016/2017 zum FSV Martinroda, davor durchlief er seine Jugend bei Rot-Weiß Erfurt.


Liam, du bist gerade einmal 19 Jahre alt. In deinem Alter haben sicher wenige deiner ehemaligen Mannschaftskameraden die Möglichkeit in so einem Pokalfinale stehen zu dürfen. Wie fühlst du dich beim Gedanken an das Finalspiel?


Liam: Wie Marc Andris schon sagte, sind wir die absoluten Underdogs, aber wir hauen alles rein. Natürlich wird es schwierig für uns. Ich denke, dass wir alles versuchen müssen, um die Null zu halten und eher aus einer kompakten Defensive vorstoßen werden. Sehen wir einfach, was das Finale bringt. Wir werden uns definitiv in das Spiel reinhängen und als Mannschaft auftreten, in der jeder für jeden auf dem Platz auch unnötige Meter gehen wird. Vielleicht haben wir am Ende das notwendige Quäntchen Glück. Es wird schwierig, aber ich sehe für uns eine kleine Chance.

Ist der Ausblick auf den Gegner in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals, der ja kein geringerer als Werder Bremen sein wird, nochmal das I-Tüpfelchen für dich oder ist es dir erstmal egal?

Liam: Das ist mir tatsächlich momentan egal. Ich denke, wir müssen uns vollkommen auf das Spiel gegen den FC Carl Zeiss Jena fokussieren. Selbstverständlich ist Werder Bremen ein schöner Gegner und ein international angesehener Traditionsverein. Aber für uns heißt es jetzt erst einmal volle Konzentration auf das Finale in Jena. Wir müssen als Mannschaft volle Leistung bringen.

Wie ist die Stimmung in der Mannschaft mit Blick auf die Punktspiele der Oberliga und mit Blick auf das Pokalfinale?


Liam: Coronabedingt war es eine lange Pause für die Mannschaft und wir wollen alle wieder Fußball spielen. An sich ist die Mannschaftsstimmung gut, auch wenn wir in der Vorbereitung ein, zwei Testspiele hatten, die aus unserer Sicht nicht optimal verlaufen sind. Wir mussten spielerisch und taktisch noch dazu lernen und haben auch dazu gelernt. Aber ja, wir haben alle Bock uns die Fußballschuhe anzuziehen und im Ligabetrieb und Pokalspiel wieder Vollgas zu geben.

Kennst du aus deinen Juniorentagen bei Rot-Weiß Erfurt eigentlich noch Spieler, die jetzt beim FC Carl Zeiss Jena verpflichtet sind? Und wie ist dein persönlicher Tipp für das Pokalendspiel?


Alexios Dedidis, der bei Jena im Sturm spielt, ist mein Jahrgang. Wir sind uns daher bei der Ländersichtung immer mal über den Weg gelaufen und waren beide für Thüringen unterwegs. Aber ich habe keinen persönlichen Kontakt zu ihm. Und mein Tipp fürs Pokalfinale - 2:1 gewinnen und das nach 90 Minuten!


(Foto: Rene Röder, TA)

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