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Am Ende unverdienterweise ohne Punkte dagestanden

Bei sehr wechselhaftem Wetter fanden sich viele Spieler im Sportlerheim ein, um möglichst den vierten Sieg im vierten Spiel in Folge zu erringen.


Unsere Scoutingabteilung hatte hervorragende Arbeit geleistet und bei der Ansprache wurden Stärken bei der Körpergröße und den Standards des Gegners an unser Team weitergegeben.


Da auch Geburtstagskind Doddle wieder mit von der Partie war, wurde vom Knabenchor zu Martinroda noch ein kleines Ständchen erbracht. Nach dem Spiel kam dieses Ständchen ebenfalls unserem zweiten Geburtstagskind Tony Weisheit zugute.

Während sich die Mannschaften bereit machten, bauten unser Chef an der Beschallungsanlage, Elton samt Chefansager Linde, ihre Technik auf, um uns durch das Spiel zu begleiten. Vielen Dank für die Arbeit an unseren Heimspieltagen und wenn ihr uns auswärts unterstützt. Im Zuge dessen wünschen wir Elton alles Gute nachträglich zu seinem Ehrentag.

Bereits in der dritten Minute hatten wir unseren ersten guten Konter über Blatsche und Luis. Letzterer per Diagonalball auf Jannik, welcher eine Flanke in die Mitte brachte. Flo konnte den Ball nicht richtig kontrollieren und auch Lennox war zu hektisch und unplatziert im Abschluss.

Die Freistöße, die wir hinten vermeiden wollten, bekamen wir vorne zugesprochen.

Lennox legte sich den Ball aus über 20m zurecht und nagelte ihn an die Unterkannte der Latte. Sehr viele Augen im Sportpark sahen den Ball über der Linie, nur die Augen der Unparteiischen sahen den Ball vor der Torlinie wieder herausspringen. Diese Fehlentscheidung sollte auch nicht die einzige am heutigen Nachmittag bleiben. Zahlreiche Stellungsfehler der noch jungen Assistenten brachten uns um mindestens einen Punkt.

In der neunten Minute kam Bad Blankenburg durch unsere eigenen Stellungsfehler vor unser Tor und Alfreij konnte abschließen. Den ersten Schuss hielt Lucas noch stark, aber beim Nachschuss war er chancenlos. 0:1 aus heiterem Himmel. Verunsicherung in unseren Reihen konnte ich jedoch nicht erkennen, zu groß war das Vertrauen in jeden einzelnen.

Bereits in der 14. Minute die Chance zum Ausgleich. Luis konnte den Ball aber nicht gezielt genug in Richtung Tor schießen. Darauffolgend kam es zu einigen Abseitssituationen, welche ich auch nicht frei von Fehlentscheidungen machen möchte.

Sei es drum. In der 28. Minute lief Franz mit dem Ball auf unser Tor zu und wurde von hinten durch Andreij umgestoßen, dieser spielt quer auf König, welcher nur noch einschieben brauchte. Ein Pfiff blieb abermals aus und langsam wurde immer lauter über die Schiedsrichterleistung diskutiert.

Auch nach dem 0:2 hatten wir mehr Ballbesitz, aber die Gäste agierten nun ruhiger und mit mehr Selbstvertrauen. Wir kombinierten uns gut in Richtung des gegnerischen Strafraums, kamen aber selten gefährlich zu Abschluss.

Hohe Bälle waren auch keine Möglichkeit, weil der Gegner uns in der Luft deutlich überlegen war.

Kurz nach der Pause der Lichtblick in dieser Partie, Annette Buse traf im Sportpark ein.

Damit sah sie auch, wie Luis zentral den Ball erhielt, behauptete und ihn flach zum 1:2 an Torwart Herzog vorbeischob (47.).

Mit der Einwechselung von Zinedin in der 61. Minute bekamen wir mehr Kreativität in unsere Offensive, was sich auch gleich in einem schönen Pass auf Luis zeigte.

Er startete deutlich hinter dem letzten Abwehrspieler und verwandelte zum vermeintlichen 2:2. Wieder wurde die Rechnung ohne die Herren in Rot gemacht, denn wieder wurde Abseits gewunken und auch Schiedsrichter Reiber nutzte seine Chance, seinen Assistenten zu überstimmen, nicht. Viele Sympathien hatten die Unparteiischen nun nicht mehr um das Spielfeld herum.

Im letzten Drittel der Partie versuchte Bad Blankenburg mit unnötigen Verletzungsvortäuschungen viel Zeit vor der Uhr zu nehmen. Wie man sich wirklich bei einer Verletzung verhält, sah man kurz vor Schluss bei John. Er schrie nicht wie am Spieß, musste aber das Feld verlassen, anders als die Akteure der Gäste.

Alles nach vorne werfen brachte auch nichts mehr und somit blieb am Ende die Niederlage bestehen. Schade.

Trotz der Niederlage bescheinigten uns die Zuschauer ein gutes Spiel und noch wichtiger dauerhaften Kampfgeist. Es gab nicht einen Moment, in welchen die Köpfe der Spieler nach unten ging oder man ihnen Zweifel und ein mögliches Aufgeben unterstellen konnte. Heute blieben die Punkte zwar nicht im Sportpark, aber dieses Mannschaftsgefüge steht zueinander und kann diese Saison noch viele Punkte einfahren, wenn sie genauso weiter als Mannschaft zusammenhalten.

Genau diesen Einsatz benötigen wir bereits nächsten Samstag um 14:00 Uhr in Schwarza. Wir würden uns wieder über zahlreiche Anhänger des FSVs freuen, die die Männer antreiben und uns beim nächsten Kampf um einen Punktgewinn unterstützen. Zusammen sind wir der FSV = Versorgung, Ordner, Sprecherturm, Fans und Spieler.

Aufstellung:

Klötzer - Schwens (94. Lima Da Garca), Blaschczok, Oschmann (58. Wolf), Pflügner - Schleicher (61. Beck), Sterzing, Buse, Knöfel - Reykowski (87. Rajabi), Ulke

Text: Hucki und Tina

Fotos: Sven & Kathrin




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