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Es ist nicht mehr zu beschreiben

Fast alles, was vor und nach dem Abpfiff gemacht wird, klappt meiner Meinung nach meist sehr gut, aber sobald der Anpfiff ertönt, scheint sich ein Schalter um Kopf einiger Spieler umzulegen.

So auch wieder gesehen am vergangenen Samstag in Martinroda und Weimar.

Das Wochenende startete mit dem gewohnten Abschlusstraining und anschließendem Essen in Martinroda. Und da wurde fürstlich aufgetischt. Rahmgeschnetzeltes alla Mücke, zahlreiche Köstlichkeiten aus der HLF und sogar ein Dessert standen diesmal auf der Speisekarte.

Besonders beim Nachtisch gab es Diskussionen um den Geschmack des Fruchtmuses. Banane, Apfel und Mango wurden hier herausgeschmeckt. Was es letztendlich auch war, es war sehr lecker von Cheftrainer Mike zubereitet.

Da Co-Trainer Sandro sein Wochenende in Frankfurt verbrachte, war es an mir, die stählerne Möwe erst nach Martinroda, inklusive Rennfahrmanövern um überhaupt pünktlich zu sein, und anschließend ins Wimaria-Stadion zu steuern.

Auch meine Co-Autorin nahm sich eine Auszeit, um sich in Hamburg von Harry Potter verzaubern zu lassen. Vielleicht hat sie den richtigen Zauberspruch beim nächsten Spiel im Gepäck. Und auch Cheffotografin Kathrin war zwecks Arbeit in Schweden und deswegen nicht mit von der Partie und somit hatten alle anderen ein wenig mehr zu tun. Antje und ich bemühten uns aber, die beiden möglichst gut auf dem Laufenden zu halten. Einziges Manko bei der Anreise war, dass wir erst in Arnstadt feststellten, das die Bälle in Martinroda verblieben sind. Steve drehte anschließend um und holte den Ballsack.

Während der Ansprache in der Kabine musste Sven immer wieder mit der Hand winken, da der Bewegungsmelder immer wieder Aktivität benötigte, was aber auch für Belustigung sorgte.

Während der Erwärmung trafen immer mehr Anhänger, also Fans, auf dem Gelände ein und konnten eine kuriose Schatzsuche von Steve bewundern. Sein Trikot und viel wichtiger, der Proviant darin, waren verschwunden. Lange Suche, lustiges Ende. Er hat seine Ausrüstung auf der Weimarer Bank abgelegt.

Der Spielbeginn war ähnlich zu dem in Haarhausen. Im 4-1-4-1 waren wir um genaues Passspiel bemüht und wollten den Ball erstmal in den eigenen Reihen halten. Dies klappte anfangs gut, aber wie unter der Woche hatten wir ab der Mittellinie kaum Ballbesitz.

Dass wir nicht früh in Rückstand geraten, kann man nur der Ungenauigkeit der Weimarer Angreifer verdanken.

Erst in der 20. Minute kommen wir gefährlich vor den gegnerischen Kasten, aber Milad und Luis vergeben leider. Abseits des Platzes versucht indes Luisa die Spieler zu motivieren, indem sie ihnen ein Bier verspricht, wenn sie die drei Punkte holen.

Weitere Abschlüsse hatten wir vereinzelt durch Luis und Jannik, welche alle leider zu kraftlos oder ungenau abgeschlossen wurden. So ging es in die Pause.

Kurz nach der Pause kam es wieder zu einem leichtfertigen Foul von John an der Sechzehner-Ecke. Herrmann legt sich den Ball zurecht und schießt flach in Richtung unseres Tores. Leider wird der Ball abgefälscht und schlägt unhaltbar über Lucas ein.

Nur wenige Minuten später haben wir die Ausgleichschance, aber Torwart Naumann kann den Schuss von Jannik im Nachfassen sichern. Wir passen uns immer besser dem Spiel des Gastgebers an, was aber nicht positiv zu bewerten ist.

Dass das Spiel nicht kurz darauf entschieden ist, verdanken wir wieder Lucas. Er hält erneut einen Elfmeter.

In der 70. Minute ist es dann passiert. Rudat behauptet den Ball gegen Erik und zieht auf der Grundlinie nach innen. Aus spitzem Winkel kloppt er den Ball in die Maschen. Marten und Erik hadern mit dem Linienrichter, ob der Ball im Aus war oder nicht, aber im Nachhinein bringt das auch nichts.

Wir können nicht mehr viel ausrichten und bei einigen geht deutlich der Kopf nach unten. Nach dem Spiel gegen Ilmenau hatten wir Hoffnung eine Wende geschafft zu haben, aber dem war leider nicht so. Das war das siebte Auswärtsspiel in Folge, ausgenommen das Spiel gegen die Germania. Vielleicht spielt das auch eine Rolle in den Köpfen der Akteure, obwohl wir immer eine große Anzahl von Anhängern an unserer Bank begrüßen dürfen.

Das 0:3 von Steiner in der 86. Minute war dann der Schlusspunkt der Partie.

Eigentlich wollten wir Norbert ein schöneres Geschenk nach der Rückkehr aus dem Urlaub präsentieren, aber dies gelang nicht. Der vorab ausgemachte Grillabend wurde trotzdem ausgerichtet und das Spiel und die allgemeine Spielphilosophie erörtert und aufgearbeitet.

Das war es von mir zum Spiel beim FC Empor Weimar.

Und wieder mal kann ich mich nur bei den zahlreichen Unterstützern bedanken, die sich das jede Woche antun. Aber es wird die Wende kommen und dann freuen wir uns mit euch und ihr mit uns.

Aufstellung:

Kötzer - Schwens (82. Lima da Garca), Wolf, Oschmann, Pflügner - Buse – Sterzing, Knöfel, Schleicher, Rajabi (75. Lange) - Ulke


Text: Hucki

Fotos: Sven




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