FSV Martinroda verpflichtet Julius Benkenstein

Text von R. Brückner, Sportredakteur Freies Wort (30.07.2021), zum Artikel geht es hier


Fußball-Oberligist FSV Martinroda hat seinen „Königstransfer“ realisiert und den aus Metzels bei Walldorf stammenden Innenverteidiger Julius Benkenstein vom Bayern-Regionalligisten TSV Aubstadt geholt.

Martinroda - Innenverteidiger Julius Benkenstein wechselt vom Bayern-Regionalligisten TSV Aubstadt zum FSV Martinroda. Das gab der Thüringer Nordost-Oberligist bekannt und bezeichnete zugleich diese Verpflichtung als „Königstransfer“ vor der für ihn am 7. August beginnenden Punktspielsaison. Bisher gab es im Kader des FSV mit Tom Nowak und Justus Six nur zwei wirklich „klassische“ Innenverteidiger.

Der 30-jährige Julius Benkenstein stammt aus Metzels bei Walldorf und ist im Ilm-Kreis gut bekannt: Bis zur Saison 2010/11 spielte er bei Germania Ilmenau in der Thüringenliga, schon damals als Innenverteidiger und schon damals als Leistungsträger. Er wechselte dann nach Unterfranken zum TSV Aubstadt, der seinerzeit noch in der Bayernliga Nord spielte – so wie die Oberliga Nordost eine fünfte Leistungsklasse. Er absolvierte dort die stattliche Anzahl von 168 Spielen und stieg dann auch mit dem TSV Aubstadt in die Regionalliga Bayern auf, in der er nochmals 20 Spiele bestritt. In dieser Saison 2021/22 konnte er sich jedoch keinen Stammplatz erobern, was auch an einer Verletzung während der Vorbereitung lag. Er spielte deshalb auch nicht beim Testspiel des TSV Aubstadt im Juni in Martinroda mit. Angesichts dieser eingetretenen Situation hielt er offenbar einen Wechsel nach fast zehn Jahren für geboten. Und da der FSV Martinroda ausdrücklich noch Verstärkung auf der Innenverteidigerposition suchte bot sich der Ilm-Kreis-Oberligist aus sportlicher Sicht als neuer Verein geradezu an. Er wird allerdings noch nicht beim Testspiel des FSV am Samstag bei Blau-Weiß 91 Bad Frankenhausen dabei sein, sondern erst in der nächsten Woche erstmals beim Training erwartet.

Julius Benkenstein ist beruflich in Schmalkalden tätig, insofern bringt ihm sein neuer Verein auch eine gewisse Einsparung an Zeit- und Kilometer-Aufwand.


Foto: Imago//Julien Christ

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