Hauptsache weiter Oberliga

Der FSV Martinroda begrüßt zwei weitere Neuzugänge mit Blick auf die neue Saison. Diese kommen vom (ehemaligen?) Ligagegner FSV Wacker 90 Nordhausen.

Mit Rune-Kjell Litzenberg und Konrad Schneider haben sich zwei junge Kicker den „Sandhasen“ angeschlossen. Für die ehemaligen Nordhäuser Spieler war vor allem die Weiterentwicklung in der Oberliga der Grund für den Wechsel.


„Beide Jungs sind absolut geerdet und bescheiden. Mit Blick auf unsere Vereinszukunft freuen wir uns, dass sie bei uns sind“, begrüßt Dirk Keller die Neuzugänge Drei und Vier in dieser Corona-Sommerpause. Zuvor verkündete der FSV Martinroda den Wechsel von James-Kevin „Jimmy“ Nahr und Kaoa Kahlef in den Sportpark. Rune-Kjell Litzenberg und Konrad Schneider sind im Gegensatz zu den anderen beiden Neuzugängen im Defensivbereich zu Hause. Litzenberg spielte im Nachwuchs im Fußball-Internat Schlotheim und wechselte im A-Junioren-Alter zu Wacker Nordhausen. Neun Oberliga-Spiele für Wacker und ein Tor stehen in der FuPa-Vita des 19-jährigen Mittelfeldspielers. Der ebenfalls 19-jährige Schneider kommt auf acht Partien in der fünfthöchsten Spielklasse aus der vergangen Saison im Trikot von Wacker Nordhausen. Der 1,88 Meter große Südthüringer ist im Abwehrbereich beheimatet. „Das Wichtigste ist für mich weitere Erfahrung in der Oberliga zu sammeln. Darüber hinaus habe ich Lust auf eine neue Herausforderung mit neuen Jungs und einem neuen Trainer", freut sich Rune auf die kommende Zeit im Sportpark. Eine ähnliche Motivation hat auch Konrad: „Ich erhoffe mir vom Wechsel nach Martinroda eine persönliche Weiterentwicklung im Fußball, dass ich mich in der Oberliga beweisen kann um bestenfalls Stammspieler zu werden und dann den Sprung zum Profi zu schaffen.“


Beide Youngster wollen sich in Martinroda zum Stammspieler entwickeln und mit dem „Verein gute Spiele absolvieren, viele Punkte holen und sich in der Oberliga festsetzen“, wie Konrad sagt. Rune gibt einen gesicherten Mittelfeldplatz als Ziel aus und möchte „sich weiter entwickeln und an seinen Stärken und Schwächen arbeiten. Mit Martinroda habe ich dafür einen Verein gefunden, der mir auf und neben dem Platz völlig zusagt“. Beide Spieler haben sich dabei nicht gegen Wacker Nordhausen sondern für die Oberliga entschieden, um ihre fußballerische Entwicklung voranzutreiben. An die Zeit im Südharz denken sie schon jetzt gerne zurück. „Die Zeit bei Wacker war super. Ich habe mich in den 2 Jahren sehr wohl gefühlt, sowohl auf, als auch neben dem Platz. Ich habe neue Leute kennengelernt die zu meinen besten Freunden geworden sind. In der jungen, wilden Mannschaft hat es in der letzten Saison in der Oberliga viel Spaß gemacht. Den unglücklichen Saisonausgang bedauert ich sehr. Ich war davon überzeugt, dass wir den Klassenerhalt mit dieser einzigartigen Fanbase gepackt hätten. Es ist schade auf diese Art und Weise zu gehen“, sagt Rune zur Zeit in Nordhausen. „Ich hatte ein tolles Umfeld und alle Trainer, Betreuer und Mannschaftskollegen waren klasse Typen und sind zu echten Freunden geworden. Gemeinsam durften wir auch einige Erfolge feiern, vor allem in der U19“, so Konrad zu den letzten Spielzeiten im Wacker-Dress. Nun gilt aber bei Beiden der Blick nach vorne. „Ich bin sehr positiv was meine Zukunft in Martinroda angeht“, sagt Schneider weiter. Text: FuPa net



Foto: Bernd Peter

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