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Kreisoberliga 13. Spieltag: SV 1883 Schwarza - FSV Martinroda 3-1 (1-0)

Aktualisiert: 22. Nov.

Der Gastgeber – so war zu spüren – wollte den Sieg mehr und hatte am Ende in einem sowohl interessanten als auch mit fadem Beigeschmack geführten Vergleich die Nase vorn.


Beflügelt vom Auswärtssieg der Vorwoche in Weimar, war es der Schwarzaer Mannschaft gelungen die Euphorie mit in dieses Spiel zu nehmen. Mit scharfen Angriffen zu Beginn des Spieles hatte man zudem das nötige Glück, den ersten gleich zur Führung nutzen zu können. Zunächst hielt Klötzer den Schuss von Matiss. Der über Umwege zu Köhne nochmals abgewehrte Ball, fand dann früh den Weg zur Führung ins Tor.


Schwarza mit dem nötigen Biss, hatte weitere zwei sehr gute Gelegenheiten, die Klötzer jeweils nach Freistößen gegen Kopfbälle von Matiss und C. Betz entschärfen konnte (20., 26.). Martinroda fand danach besser ins Spiel und hatte durch Ulke die große Ausgleichschance (28.). Perfekt in den Lauf angespielt, wurde er kurz vor der 16 er Linie von zwei Abwehrspielern fair am gezielten Torschuss gehindert.


Wiederum war Klötzer in der 30. Minute zur Stelle, hielt einen Schuss aus Nahdistanz und leitete mit weitem Abschlag den Gegenangriff ein. Bartholome mit feinem Pass suchte Reykowski, dessen Schuss abermals geblockt wurde. Ähnlich die Situation kurz vor der Halbzeit, als ein Schuss von Schwens nur knapp sein Ziel verfehlte.


Wolf (mit einem Pfostentreffer) und Ulke (knapp neben das Tor) hatten ebenfalls gute Gelegenheiten hatten (53., 57.), und Bartholome gelang schließlich der Ausgleich.


Der Sieg nach durchaus schönen Treffern sollte beim Gastgeber dennoch mal einen Denkprozess in Sachen Fairness auslösen, denn den Endstand konnten weder Schwens noch Sterzing, beide verletzt (Sterzing mit Krankentransport ins Krankenhaus), auf dem Platz miterleben. Sogar das Wechseln von neuem Personal geriet auf Grund der aktuellen nicht absehbaren Schwere der Verletzung besonders bei Sterzing in den Hintergrund.


Schwarza

Korittke, C. Betz, Kröckel, S. Köhne (25. Spindler), Kleinspehn, Matiss, Jäger ( 87.Kindermann) , P. Betz, Schiffner, Pakstaitis (59. Brückner), Schmidt


Martinroda

Klötzer, Oschmann, Blaschczok, Pflügner, Schwens, Reykowski, Sterzing, Buse, Wolf, Ulke Bartholome


1-0 Köhne 4., 1-1 Bartholome 60., 2-1 Spindler 69., 3-1 Brückner 89.

SR Andre Poller -55-


Text: J. Krogel



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