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Kreisoberliga 22. Spieltag: SV Germania Ilmenau  -  FSV  Martinroda 1-1 (0-1)

Martinroda hat es wieder getan und einen der Meisterschaftsfavoriten Punkte entrissen. In einem von Ilmenau über weite Strecken bestimmten Spiel, hatten die Gäste fast immer die richtigen Lösungen in der Defensive parat.


Martinroda musste personell wieder einmal improvisieren, da durch das berufsbedingte Fehlen von Blaschczok und mit Sterzing eine weitere wichtige Säule verletzungsbedingt passen mussten.


Den Part von Blaschczok im Deckungszentrum nahm der auch wieder in diesem Spiel stark aufspielende Wolf wahr. Mit Anfang 40  bei fast allen Kopfballduellen Sieger, starke Leistung!!!


Vorn boten die Gäste mit Ulke ( noch immer gehandicapt nach Verletzung) und Bartholome zwei stetig für Unruhe sorgende Störenfriede auf. Nicht von ungefähr die Führung der Gäste, als Ilmenau nach Ballverlust von Finn an Reykowski im Mittelkreis das Sprintduell von Ulke gegenüber Gerhardt unterschätzte. Flach abschließend und Kott keine Abwehrmöglichkeit lassend führte zur Überraschung Martinroda.


Ilmenau musste ständig auf der Hut sein, nahm Ulke meistens in Doppeldeckung und inszenierte aus dieser sicheren Deckung viele Angriffe. Die Statistik mit 19 Ecken und fast ebenso vielen Freistößen für Ilmenau unterstreicht das Bemühen des Spitzenreiters.


Martinroda kämpfte aufopferungsvoll, hatte fast immer die richtige Lösung bei den Ilmenauer Angriffen. Mit der Hereinnahme von Amarell verstärkte der Gastgeber nochmals den Druck und kam besonders über die rechte Seite nach Flanken zu Möglichkeiten.


Torwart Nimmow und der bärenstarke Wolf hatten teils Schwerstarbeit zu leisten. Doch es hätte auch noch schwieriger für Ilmenau kommen können, hätte Kott nicht die nötigen Meter nach einen Steilpass auf Ulke gemacht und den Ball auf der 16 er Linie unter sich begraben können (31.).


Ilmenau spielte variabel, mal über Weiß mit Flanken aus dem Halbfeld oder Finn mit Chipbällen über die Abwehrreihe. Kein Ertrag trotz Überlegenheit im Spiel nach vorn. Machts in sicherer Obhut bei Morgenroth und der scheinbar überall auftauchende Buse machten das Ilmenauer Aufbauspiel im letzten Drittel zu Nichte. 


Kurz vor der Halbzeit eine Serie von Ecken für Ilmenau, was gleichzeitig das Bemühen unterstreicht, aber die immer nach selben Muster herein geschlagenen Ecken und damit die  Ideenlosigkeit an den Tag legte.


Gästeführung zur Pause, die nach dem Erscheinen der Ilmenauer Mannschaft zurück auf den Platz nach bereits fünf Minuten dann sehr kurz war. Ilmenau konnte man eigentlich wenig vorwerfen. Sie zogen das Spiel breit über das Feld auf, forderten die Gäste zu viel Laufaufwand und suchten nach Lücken, die sich jedoch schwer ausmachen ließen. In der 56. Minute nach klarem Foulspiel an Bartholme im Mittelkreis (der einzige, aber folgenschwere Fehler des SR), Unordnung in der Martinrodaer Defensive, Überzahlspiel über die rechte Ilmenauer  Seite mit abschließender scharfer Eingabe an den Torraum..... Ausgleich.


Hochverdient aber irregulär. Schwens im Klärungsversuch traf ins eigene Tor. Fast hätte Reykowski wieder auf Sieg stellen können, als er zwei Ilmenauer Abwehrspieler narrte, den Lupfer aber zu ungenau setzte (58.).


Zweimal Kutzer nach Anspielen über Amarell bzw. Cherkashyn und Machts der einen Ball direkt nach einem von Finn getretenen Freistoß nahm fanden in Nimmow ihren Meister (62., 73., 75.). Martinroda wollte diesen Punkt und bekam diesen Punkt. Auch in den letzten Minuten die Ilmenau zwar weiter im Angriffsmodus sah, verteidigte der FSV klug und hielt seinen Kasten vor weiteren Einschlägen sauber. Gemessen an der Ausgangssituation  beider Mannschaften zwar ein glücklicher Punktgewinn für die Mannschaft von Mike Eckardt, aber auch ein verdienter.


Ilmenau

Kott, Lutherdt ( 57. Amarell), Gerhardt, Alzoughbi, Izaguirre, Finn, Weiß, Grebhan, Kutzer, Machts, Cherkashyan


Martinroda

Nimmoww- Schwens, Morgenroth, Wolf , Pflügner- Buse-  Klötzer, Reykowski, Schleicher- Ulke, Bartholome (90. De Garca)


 

0-1 Ulke 3. 1-1 ET Schwens 56.

SR Helmut Eckardt   -69-


Text: J. Krogel

Foto: Sven Ehrhardt



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