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Kreisoberliga 23. Spieltag: FSV Martinroda - FC Empor Weimar 2-1 (1-0)

Es war von beiden Mannschaften ein schwaches Spiel, was sich dem Aprilwetter irgendwie anzupassen schien.

 

Die Erwartungshaltung von Seiten Martinrodas war nach den durchaus positiven Eindrücken der letzten Wochen eine andere. Unterm Strich blieben jedoch die drei Punkte, die als Minimalziel ausgegeben wurden und mit Glück zum Ende des Spieles noch über die Ziellinie gebracht werden konnten.

 

Der FSV tat sich mal wieder schwer die Favoritenrolle und somit die Rolle der spielbestimmenden Mannschaft anzunehmen. Mit fast gleicher Formation wie im Spiel gegen Ilmenau, Blaschczok und Sterzing diesmal in der Startelf, dafür ohne Schleicher und Bartholome von Beginn an, sollte die Hinspiel-Niederlage (0-3) korrigiert werden.

 

Statt mit geordnetem Spiel des Trainers Vorgaben umzusetzen, verzettelte man sich schon im Spielaufbau. Das Mittelfeld oft ohne Ideen, übertraf sich mit Anspielen ins Nichts und war auch sonst nicht in der Spielgestaltung auffällig.

 

Weimar praktisch mit der letzten Gelegenheit noch einmal den Anschluss zu schaffen, zwar bemüht, aber in ihren Möglichkeiten begrenzt. So entwickelte sich ein Spiel, indem der Gastgeber zwar hätte können, aber nicht so richtig in die Spur fand und die Gäste auf die Fehler der Heimelf, die sich einige Male boten, meistens nur warteten.

 

Zu Beginn sah das alles noch gut aus. Ball- und Spielkontrolle, aus der in der 7. Minute für Ulke die erste Gelegenheit entstand aber ungenutzt blieb. Fast identisch die Aktion in der 25. Minute, als Ulke wiederholt allein gegen den TW in Aktion trat und vergab.

 

Dann traten die Gäste erstmals auf den Plan, die nach missglücktem Rückpass des FSV aus dem Mittelkreis TW Nimmow nicht bezwingen konnten. Die Ecke wurde dann nochmals gefährlich. Buse am langen Pfosten postiert, konnte den Direktschuss nach schönem Anspiel noch von der Linie schlagen.

 

Weimar schien wacher und konzentrierter in der Ballführung, schaffte sich damit den optischen Vorteil. Wie schon letzte Woche. Buse hinten als Retter und vorne das 1-0 erzielend, zur rechten Zeit am richtigen Ort. Einfache Ballstafette, Reykowski quer auf Klötzer, Anspiel an den Torraum zu Buse...1-0.

 

Von draußen war nicht zum ersten Mal die Stimme des Trainers zu hören, der sich darüber aufregte, dass seine Spieler den Ball nicht wollten und schon gar nicht forderten. Der Treffer allerdings genau wie es der Trainer es sich viel öfter wünschte, perfekt.

 

Im Gegenzug musste Schwens mit langem Bein einen Pass an einen freistehenden Weimarer Spieler blocken. Schlecht das Abwehrverhalten, da Weimar mit fünf Spielern gegen drei den Gegenzug tief in der Martinrodaer Hälfte eröffnen konnte.

 

Das 2-0 hatte allerdings wieder etwas Positives nicht nur in der Vollendung von Sterzing, noch wichtiger die Vorbereitung über Ulke und Pflügner, der dann eine Maßflanke zum Schützen brachte.

 

Stellungsfehler und damit zu viel Freiraum im 16er, brachte den Anschluss zum 2-1. Eine Flanke von rechts, Martinroda zwar mit Überzahl im Strafraum, aber viel zu weit weg um die Aktion zu stören. Jetzt witterte Weimar die Chance. Martinroda wirkte unsicher, spielte oft die falschen Bälle.  Weimar drückte auf den Ausgleich. Erspielte sich durchaus Gelegenheiten (73., 77., 84.), die zum Glück für den Gastgeber nicht zielführend wurden.

 

Die letzte Aktion dann für den FSV. Bartholome mit sattem Abschluss, den 2. Ball nach starker Abwehr des Weimarer TW setzte Buse an den Pfosten. Ein hartes Stück „Arbeit“. Mit einigen Spielern wird Trainer Mike Ehrhardt nicht zufrieden sein. Denn „Luft nach oben fehlte an manchen Stellen“. 

 

Martinroda

Nimmoww- Morgenroth, Blaschczok, Pflügner (66. Bartholome)- Schwens, Buse, Sterzing, Reykowski, Klötzer- Wolf, Ulke ( 76. da Graca)

 

Weimar                                                                                                                                          Naumann- Gläser, Hönninger, Mikuta,Winter- Kahoul (27. Gagelmann), Löwer (68. Thiele), Thubauwille, Trillhoff (74. Koch)- Domann, Rudat (66. Hermann)

 

1-0 Buse 42., 2-0 Sterzing 55., 2-1 Hermann 69.

SR Moritz Großmann      -67-

 

Text: J. Krogel



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