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Kreisoberliga Mittelthüringen 3. Spieltag: Stahl Unterwellenborn  - FSV Martinroda 4 -1 (2-1)

Gegen die gut in die Saison gestarteten Unterwellenborner hätte beim Gast  einiges besser passen müssen. Mit personellen Problemen angereist, war schon von Beginn an zu spüren, was die  Martinrodaer Mannschaft zu erwarten hatte. Konstruktiv und zielstrebig wurde das Spiel sofort von der Heimelf geführt. Mit ruhigem und konzentriertem Spielaufbau übernahm der Gastgeber die Regie und zwang die Gäste schon früh zu viel Arbeit in der Defensive.


Viel Hektik war bei den Gästen in der umgebauten Abwehr zu spüren. Das spielstarke Mittelfeld beim Gastgeber prüfte bereits in den Anfangsminuten den etatmäßigen Torwart ersetztenden Keeper Elle zu höchster Konzentration. In der 2. Minute stand Elle bei einem Schuß aus kurzer Distanz goldrichtig um schon drei Minuten später nach unnötigen Ballverlusten im Aufbau zwei Geschosse von der 16 Meterlinie entschärfen zu müssen.


Martinroda spielte viel zu kompliziert, übersah im Aufbau zu oft die mitgelaufenen Mitspieler und schenkte nach Ballverlusten dem Gastgeber  zu leicht und oft den schnellen Gegenstoß her. Kaum Entlastung beim FSV, so dass es nur eine Frage der Zeit war, wann der Gastgeber sein kombinatssicheres Spiel mit Toren krönen würde.  Ein Angriff über die rechte Seite in der 15. Minute mit genauer Flanke an den Torraum, nutzte Lorenz ungehindert zur verdienten Führung.


Nach vorn ging bei den Gästen fast gar nichts, so dass die Abwehr zu ständigen Aktionen gegen die breit angreifenden Gastgeber gefordert war. Elle im Tor hatte bis dato schon einiges an Paraden aufbringen müssen. Beim 2. Treffer schaute die komplette Abwehr der Gäste zu, als zwei einfache Anspiele direkt von Mann zu Mann gelangten und Elle machtlos den Treffer hinnehmen musste.


Sterzings Anschluss vom Punkt, als zunächst Oschmann sehr rustikal und rabiat von den Beinen geholt wurde, sicher und gleichlautend mit der Hoffnung auf Besserung für das Spiel der Gäste.


Schon mit dem ersten Angriff nach Wiederanpfiff der Gast wohl noch mit den Gedanken in der Kabine, stellte Unterwellenborn nach einem Konter auf 3-1.


R. Schleicher nach der eigentlich ersten gelungenen Angriffsaktion hatte Gelegenheit das Ergebnis zu korrigieren (52.). Mit viel Wiese vor sich hätten ihm noch ein paar Schritte in eine bessere Postion gebracht. Chance vertan, was aber zeigte, dass man durchaus Möglichkeiten erspielen konnte. Das Spiel wurde zunehmend unansehnlicher.


Unterwellenborn zog sich zurück, reagierte mit Härte gegen den Ball. Wechsel auf Grund von Verletzungen die Folge bei den Gästen. Der Gastgeber stellte sein Spiel komplett um, das zunächst spielerische wurde auf Konter ausgelegt und zeigte Wirkung beim FSV. Beim 4-1 wurde TW Elle wie so oft in diesem Spiel allein gelassen. Ein Flugball über die letzte Kette der Gäste, Elle im Herauslaufen ausgespielt und ohne Chance, das Tor zu verhindern. Ein Spiel, was Martinroda zurecht in die Kategorie ganz schnell vergessen ablegen sollte.

 

Unterwellenborn

Kroll- Grabedünkel, Grieser, Schmidt, Teichmann (89. Wahl), Lorenz, Weihrauch, Weidhaas (88. Hantke), Jaksch (62. Schwimmer), Ott ( 70. Straube), Lorber

 

Martinroda

Elle,-  Schneider (67. Wolf), Morgenroth, Tomasini – Maul, Lange (46. Syla), Sterzing, Oschmann, Schumann – R. Schleicher (89. Lorenz), Bussemer ( 62. Diallo)

 

1-0 Lorenz 16., 2-0 Schmidt 35., 2-1 Sterzing 43. FE, 3-1 Lorenz 46., 4-1 Hantke 88.

SR  Großmann   -40-

 

Text: J. Krogel


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