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Kreisoberliga Mittelthüringen  6. Spieltag: FSV Martinroda  - TSV  1880 Elgersburg  0-1  (0-1)

vor 1 Minute
3 Min. Lesezeit

Elgersburg mit dem besseren Ende für sich, verdiente sich die drei Punkte vor allem durch eine grundsolide Defensivleistung um den für Stabilität sorgenden David Kirsten. Nach vorn hatte man mit Maximilian Zachert einen Zielspieler, der immer wieder für Gefahrenmomente sorgen konnte. Martinroda machte eigentlich kein schlechtes Spiel, hatte mit Phil Morgenroth einen ebenso überzeugenden Innenverteidiger, der seiner Abwehr mit Kopfballstärke und Schlagsicherheit viel Arbeit abnahm.


Dobschanetzki mit seiner Flanke nach Sololauf über die rechte Seite hatte gleich zweimal Glück, dass der Ball Zachert als Adressaten finden konnte. Nach Ballmitnahme mit der Hand beim Abspiel von Fox und einem abgefälschtem Zuspiel ins Zentrum, kam der als ,,krummes Ding“ aufspringende Ball zu Zachert, der mit dem Kopf über TW Brietz vollendete.


Martinroda war bis dahin das aktivere Team. Schon in der 1. Minute war R. Schleicher den Elgersburger Abwehrspielern entwischt und tauchte frei vor TW Bradsch auf. Eine riesen Möglichkeit für den FSV ein Erfolgserlebnis zu landen, dann doch vergeben. TW Bradsch auf die linke Ecke spekulierend, lenkte den Ball zur Ecke. In der 10. Minute wiederum der Gästetorwart mit einem gehaltenem Ball, wenn auch mit Mühe gegen Oschmanns Abschluss aus 22 Metern.


Ein perfekter Angriff über das Zentrum mit zwei besseren Optionen als die letztlich gewählte, pflückte Kirsten mit langen Bein an der Strafraumkante herunter (23.). Dann ein Abschluss von Tomasini aus 35 Metern, der an den linken Pfosten klatschte. Gästehüter Bradsch ohne Reaktion mit viel Glück. Wiederholt Pech für den FSV, der dann nach einer halben Stunde Spielzeit durch Zacherts Treffer in Rückstand geriet.


Mit der nun aufkommenden Unruhe gab Martinroda das Spiel zunächst aus der Hand. Elgersburg suchte immer wieder Max. Zachert mit langen, oft auch ungenauen Bällen, der den Angreifer zu viel Laufarbeit zwang, die Bälle zu erreichen.


Bei den wenigen Spieleröffnungen mit Potential auf Seiten des FSV fehlte das perfekte Anspiel. Zweimal schaffte man mit langen Bällen sich hinter die Kette des Gastes zu stehlen. Einmal die mißglückte Ballannahme und zum anderen ein Abspiel ins Nimmansland ließ diese guten Möglichkeiten verpuffen (35., 39.).


Die 2. HZ war lange von Taktik geprägt. Der FSV bemüht sich in die Elgersburger Hälfte zu spielen, zu ungenau bei den Anspielen und zu oft mit weiten Bällen ins Toraus. Das Spiel zwischen den Strafräumen nun optisch von den Gästen bestimmt, brachte kaum noch nennenswertes an den Tag. Hinten stand der FSV sicher, hatte Max. Zachert nun immer besser im Griff.


Aber das Spiel nach vorn, obwohl Trainer Schmitt mit Ulke und Diallo gleich zwei Angreifer nach der Pause auf den Platz schickte, blieb harmlos und für die Gäste zu ausrechenbar. Die Zeit lief herunter und das Spiel nun unansehnlicher. Unter Mithilfe der Spielleitung geriet das Spiel phasenweise außer Kontrolle. Oft weit weg vom Geschehen mit falscher Wahrnehmung, geriet die Partie zeitweise außer Kontrolle.


Höhepunkt eine Rudelbildung mit Schupsen und Treten gegen einen am Boden liegenden FSV-Akteur, bei dem der Unparteiische Gnade vor Recht walten ließ. Immer wieder geriet Oschmann ins Visier der Gäste. Mit Glück und Können brachte Elgersburg den knappen Vorsprung über die Zeit. Eine letzte Ausgleichsmöglichkeit hatte Ulke, der bei einem weiten Flankenball äußerst knapp den Ball mit dem Kopf nicht erreichte (93.) Martinroda durchaus nicht schlechter als die siegreichen Gäste, blieb nun bereits im fünften Spiel in Folge ohne Punktgewinn. 

 

Martinroda

Brietz  - Schneider, Morgenroth, Maul  - Tomasini, Sterzing ( 53. Diallo), Oschmann, R. Schleicher, Syla ( 81. Wolf) -Bergmann ( 46. Ulke), F. Schleicher


Elgersburg

Bradsch, Döhler, Kirsten, Kellner, Dobschanetzki, Bischoff, Habichhorst ( 68. Anacker), Fox, Ellebracht, Mar. Zachert (82. Priefer), Max Zachert ( 81. Kiesewetter) 


0-1 Max. Zachert  30.


SR Maik Vogt    -137-

 

Text: J. Krogel

  

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