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Nur Bambi brachte heute die Pace auf die Bahn

Zum heutigen Auswärtsspiel in Blankenhain konnte Trainer Eckardt auf sage und schreibe 18 fitte Akteure zurückgreifen. Da ließ sich Opel Werksrallyefahrer Mike natürlich nicht die Schlüssel aus der Hand nehmen und chauffierte einen Teil der Truppe im geliehenen Movano in Richtung der ortsansässigen Helios-Kliniken nebst angrenzendem Sportplatz. Während einige Verspannungen durch die Holperpiste und durchaus rasante Fahrweise gelöst wurden, sind bestimmt auch ein paar neue Beschwerden in der Bandscheibengegend hinzugekommen.


Übermäßig alkoholisiert war auf dieser Fahrt keiner, denn er hätte sich übergeben. Vielleicht Sveni, aber er hat sich zusammengerissen, nach einer kurzen Nacht bei der Schuleinführung seiner Nichte kann man das auch verstehen. Man wird schließlich nur einmal eingeschult. Später mehr.

Wir kamen schlecht in die Partie und brauchten einige Zeit, um uns im Kopf zu sortieren und auf das Spiel zu fokussieren. Nur durch einzelne Konter konnten wir uns Erlösung vom ständigen Druck der Gastgeber verschaffen. Robin war meist schneller als seine Gegenspieler, daraus konnten wir aber nie wirklich Kapital schlagen.


Nach einer guten Viertelstunde musste Sterze wieder alles auf eine Karte setzen, um den abschlussbereiten Stürmer zu hindern. Das dies dann wieder mal mit einer gelben Karte zu Buche schlagen sollte, war so sicher nicht geplant. Den folgenden Freistoß parierte Lucas sehr stark, als er ihn im Flug unten links rauskratzte.


Danach kam es wieder zu einem Konter über Robin, welcher den Ball erlief, behauptete und in den Rückraum zu Jannik passte. Das Gehäuse der Blankenhainer schien völlig verwaist und somit konnte er ruhig unten links zur 1:0 Auswärtsführung abschließen (22.).


Kurz darauf eine zu unseren Gunsten gute Entscheidung von Schiri Archut. Es war noch keine Halbzeit, aber einer unserer Akteure wollte sich regelwidrig das Trikot seines Gegenspielers im eigenen Sechzehner aneignen. Es sollte aber auch die letzte knifflige Entscheidung des Unparteiischen sein, die er zu unseren Gunsten auslegte.


Dass wir mir 1:0 in die Pause gehen haben wir auch nur Glück zu verdanken. Dass der gegnerische Kapitän Simla einige Zeit in der Einwurfschule zugebracht hatte, konnte man eindrucksvoll bewundern. Seine Einwürfe waren Flanken in Richtung des Elfmeterpunktes. Bei einer dieser konnte uns nur der Pfosten in die Pause retten.

Nach der Pause das gleiche Spiel.

Blankenhain spielbestimmend und mit der Kontrolle über das Spiel.

Das 1:1 fiel so simpel wie letzte Woche. Stephan schlägt eine Ecke auf den kurzen Pfosten und Hauser hält die Rübe hin (47.). An den Standards muss auf jeden Fall gearbeitet werden. Egal auf welcher Seite des Spielfeldes.


Wir konnten in der kompletten zweiten Halbzeit keinen kontrollierten Angriff fahren. Es war nur Stückwerk, um ein wenig Entlastung zu schaffen. Den einzigen Schuss in Richtung Tor brachte Franz kurz vor Schluss, bei dem sich herausstellte, dass der Torwart auch nicht der sicherste ist. Hätten wir das mal früher gewusst.

Das Highlight des Spiels erfolgte leider von keinem der Spieler auf dem Platz, sondern von einem jungen Reh, welches sich seinen Weg durch das Areal bahnte. So schnell ist heute keiner unterwegs gewesen, aber es hatte wahrscheinlich noch Termine an der örtlichen Futterstelle.


Ich habe das erst gar nicht mitbekommen, weil ich aufgrund der schwülen Temperaturen an der Bierbude stand, um den Flüssigkeitsausgleich wiederherzustellen. Letztendlich habe ich es aber dann doch über den Platz huschen sehen, aber Kathrin hat es glücklicherweise auch auf Bild festgehalten.

Das 2:1 aus Heimsicht belegte unser schlechtes Zweikampfverhalten erneut sehr gut. Trinkler bekommt den Ball und kann parallel zur 16er Linie unter Begleitschutz unserer Hintermannschaft in die Mitte dribbeln. Den Abschluss nach rechts unten kann diesmal auch Blatsche, der übrigens heute Hochzeitstag hatte, nicht verhindern (73.).


Spielerisch gab es danach nicht mehr viel zu sehen, aber wir haben gekämpft und die Hoffnung auf einen Punkt nicht aufgegeben. Leider ohne Erfolg, zu welchem auch der Schiedsrichter beitrug. Er verlor leider immer mehr die Übersicht und Kontrolle über das Spiel. Daraus resultierten am Ende viele gelbe Karten.

Erfreuliches gab es nur außerhalb des Spielfeldes zu berichten.

Bei der jährlich zur Saisoneröffnung ausgetragenen Tombola rangierten die Sandhasenanhänger auf den vorderen Plätzen. Mücke hatte eine Flasche Sekt für sich und seine im Spätdienst befindliche Frau Annette im Körbchen, nach dem die Auslosung dafür wiederholt werden musste, da Kelle lieber die Mannschaft in der Kabine anheizen wollte, als sich diesen Preis unter den Nagel zu reißen. Lennox Vater hat ab sofort ein Freigetränk bei jedem Heimspiel Blankenhains frei und auch Phils Bruder Ben darf sich über freien Eintritt in der Arena Nahe des Klinikums freuen.

Wir hoffen natürlich, dass uns die Preisträger und auch die circa 30 anderen Unterstützer treu bleiben und nicht schwach werden aufgrund der großzügigen Preise.

Im Vorfeld wurde auch schon ausgekundschaftet, dass es Pulled Pork Burger gibt. Leckermäulchen Steve, eigentlich verletzt, reiste extra mit an die Schwarza. Am Verkaufshäuschen konnte ich ihn allerdings nicht entdecken, was vielleicht an seiner neuen Heißluftfritteuse liegt.

Zum Abschluss wünsche ich unseren ABC-Schützen Phil und John ab Montag viel Erfolg in der ersten Schulwoche und möglichst wenige Einträge im Muttiheft.

Nächste Woche geht es dann im heimischen Sportpark gegen die TSG Bau Remschütz.

Anpfiff ist hier am Samstag um 15:00 Uhr. Wir freuen uns auf eure zahlreiche Unterstützung!

Aufstellung:

Klötzer - Oschmann, Blaschczok, Morgenroth, L. Schneider – Buse – P. Schneider, Sterzing, Reykowski (80. Schwens) - Knöfel (72. Wolf), Bartholome (72. Schleicher)

Text: Hucki

Fotos: Sven & Kathrin




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