Hertels’ neuer Sturmpartner beim FSV Martinroda

Der FSV Martinroda vermeldet den ersten Neuzugang für die kommende Spielzeit.


Vom Ligarivalen VFC Plauen wechselt James-Kevin Nahr zurück in sein Heimatbundesland Thüringen und wird zukünftig an der Seite von Benny Hertel auf Torejagd im Sportpark gehen.


Dabei hatte der 21-jährige Greizer erst in diesem Frühjahr zunächst seinen Vertrag im Vogtland um ein weiteres Jahr verlängert. Doch private und berufliche Gründe führten nun doch zum Abschied vom VFC Plauen: „Ich wollte mit meiner Freundin in Erfurt zusammenziehen. Außerdem möchte ich nächstes Jahr eine Ausbildung bei der Polizei starten“, so James-Kevin Nahr. Für die Vogtländer traf er in acht Partien in der abgebrochenen Spielzeit fünf Mal und war damit bester Torschütze des Traditionsvereins.


Mit seinen erst 21 Jahren hat der Angreifer fußballerisch schon einiges erlebt. Sein Fußball-ABC erlernte er beim 1. FC Greiz und durchlief später die Nachwuchsabteilung des FC Carl Zeiss Jena. Hier kreutzen sich bereits die Wege mit Martinrodas Trainer Heiko Nowak. „Über ihn kam auch der Kontakt zustande und man hat mir deutlich gemacht, dass ich im Spielsystem mit zwei Spitzen eine wichtige Rolle einnehmen kann. Als junger Spieler möchte ich fußballerisch noch was erreichen“, so James-Kevin Nahr gegenüber FuPa Thüringen. An der Seite von Benjamin Hertel könnte ein kongeniales Duo bald in der Offensive der Sandhasen heranwachsen. „Ich kenne Benny bisher nicht. Aber ich denke von meiner Art als spritziger, schneller Angreifer, der beidfüßig ist und auch mal ein wenig schlitzohrig im Strafraum agiert, werden wir uns gut ergänzen“, blickt Nahr auf seine kommende Rolle.


Mit Patrick Hädrich und Marc Andris trifft der gebürtige Greizer auf zwei bekannte Gesichter. „Marc kenne ich aus meiner Zeit beim Nachwuchs in Jena. Er war zu dieser Zeit ein Leistungsträger der zweiten Mannschaft. Mit Patrick habe ich vier, fünf Jahre in der Thüringer Auswahl gespielt und einige Lehrgänge und Turniere in Duisburg absolviert.“ Als sportliches Ziel will James-Kevin Nahr in erster Linie „nichts mit der roten Zone zu tun haben“. „Dann wird man sehen, was nach oben geht. Ich freue mich auf jeden Fall auf die anstehende Aufgabe“, sagt er abschließend.


Und auch Martinrodas Sportlicher Leiter Dirk Keller freut sich über den Neuzugang für die Offensive: „Als sich die Möglichkeit eines Wechsels ergeben hat, haben wir Kontakt mit ihm aufgenommen. Er passt von der Altersstruktur absolut bei uns ins Muster. Er hat bei uns einen Zweijahresvertrag unterschrieben. Heiko Nowak hatte den Kontakt hergestellt und somit ist die Nummer ins Rollen gekommen. Er ist ein sehr guter und vernünftiger Junge.“


Dass Nahr nun sein fußballerischer Weg in den Ilmkreis zum FSV Martinroda führt, war vor ein paar Jahren nicht zu erahnen. Nach seiner Zeit beim FC Carl Zeiss, wo er u.a. in der Junioren-Bundesliga spielte, wollte er als 18-Jähriger über die 2. Liga Luxemburgs den Weg in den Profifußball bestreiten. „Das hat in Luxemburg aber absolut nicht gepasst. Ich habe mich nicht wohlgefühlt“, blickt er heute zurück. Schließlich ging es nach einem Jahr über seinen Heimatverein Greiz (elf Spiele, zehn Tore in der Landesklasse) im Winter 2019 dann zum VFC Plauen.

Text: Fupa net



Foto: © Ilong Göll





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