Kreisoberliga Mittelthüringen 15. Spieltag: FSV Martinroda - FSV 1928 Gräfinau 3-2 (1-1)
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Erst mit dem Schlusspfiff stand die Punkteverteilung zu 100 Prozent fest. Martinroda lud in hinterster Front zum Schluss mit unnötigen Einladungen zu Freistößen ein und die Gräfinauer Gäste in der Ausführung nicht mit der Konsequenz, noch zwingend zählbares zu erreichen. Es war ein kampfbetontes Spiel mit jeweils guten Phasen beider Teams, das von Seiten des Gastgebers durch Oschmann seine positiven Momente erfuhr. Auf Seiten der Gäste waren es Heinze und Zentgraf, die einige Male ihre individuelle Stärke zeigen konnten.
Beide Torhüter hatten in jeweils zwei Szenen mit herausragenden Paraden ihr Können unter Beweis stellen müssen, sonst hätte auch ein Ergebnis 5-2 oder 3-4 auf der Anzeigetafel zum Ende aufleuchten können.
Den Anfang für Großchancen hatten die Gäste, als Muth in der 12. Minute allein auf Torwart Brietz zulief und sowohl mit dem ersten Abschluss aus 8 Metern, als auch mit dem Nachschuss scheiterte. Im Gegenzug lief Blaschczok mit Ball am Fuß allein auf das Gräfinauer Gehäuse zu. TW Lock in der richtigen Ecke parierte den Schuss aus 12 Metern zur Ecke.
Der Ballgewinn von Oschmann an der Mittellinie gegen Jakubowski und anschließendem Solo über das Zentrum, setzte der Angreifer nur wenige Zentimeter neben den Pfosten. Längst wäre eine Führung für den Gastgeber verdient. Diese schaffte der agile Oschmann für sein Team nur drei Minuten später, als er einen Einwurf von Tomasini mit der Sohle mitnahm und nach 40 Meter Sololauf links am Torhüter vorbei zur Führung einschob.
Dann zweimal Heinze im Focus des Geschehens. Zunächst durch gefährliches Spiel und anschließender Diskussion mit dem Schiedsrichter, zurecht Gelb, dann trat er in der 41. Minute mit klasse Tor per volley nach Eingabe von Schmidt positiv in Erscheinung.
Ausgeglichen nach Spielanteilen und Toren wurden die Seiten gewechselt. Martinroda nun mit mehr Spielkontrolle, die Gäste mit den besseren Möglichkeiten. Die beste durch Heinze, der ein Queranspiel an den Strafraum aus 16 Metern knapp neben den Kasten setzte (56.). Zählbares jedoch auf der anderen Seite.
Fast identisch die Spielsituation. R. Schleicher mit punktgenauem Queranspiel in den Lauf von Oschmann. Satter Schuss gegen die Laufrichtung des Torwarts, 2-1...Martinroda mit neuem Personal nun auf Ergebnissicherung bedacht. Auch Gräfinau mit einem Doppelwechsel wollte noch etwas bewegen. Möglichkeiten boten sich für beide Teams (Gäste 73., 74., Martinroda 72., 75.).
Mit hohem Einsatz versuchten die Gäste alles. Heinze der einige Male die Geduld des Schiedsrichters über die Grenzen hinaus strapazierte, hatte großes Glück den Schlusspfiff auf dem Platz zu erleben. Wie man Situationen positiv lösen kann, zeigte Mannschaftskollege Zentgraf. Einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld beförderte er mit perfekter Kopfballtechnik in die Maschen zum Ausgleich.
Der Gastgeber zog noch einmal an. Nach zwei Ecken die nichts einbrachten, war Blaschczok an der richtigen Stelle und nahm die Ecke von Bartholome direkt und traf. Schöner Abschluss eines Spieles, das auch ein anderes Ergebnis hätte haben können. Gräfinau in den letzten Minuten noch mit drei Freistößen, die Martinroda weg verteidigen konnte.
Martinroda
Brietz- Maul (69. Bartholome), Blaschczok, Morgenroth, Tomasini – Zehne ( 46. Bussemer), Sterzing, P. Schneider (68. Wolf), R. Schleicher - Oschmann, F. Schleicher
Gräfinau
Lock, Jakubowski, Muth, Fischer (19. Kunz), Heinze, Hoferichter (34. Assinner), Lindner, Schmidt, Stauch ( 77. Unger), Günschmann, Zentgraf
1-0 Oschmann 25., 1-1 Heinze 44., 2-1 Oschmann 60., 2-2 Zentgraf 78. , 3-2 Blaschczok 86.,
SR Denny Göltzner -83-
Text: J. Krogel






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