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Kreisoberliga  21. Spieltag Mittelthüringen:FSV Martinroda  - TSV Bad Blankenburg  0-9 (0-1)

Spätestens nach Wiederanpfiff und dem 0-2 der Gäste, stellte die Mannschaft des FSV Martinroda das Fußballspielen ein. Schon die beiden ersten Gegentreffer von einer Anhäufung von Fehlern begleitet, sollte es in der gesamten 2. Halbzeit noch extrem fahriger und vom Fehlerteufel begleitet zur höchsten Niederlage der letzten Jahre werden. Ob da ein Zaubertrank in der Halbzeitpause verabreicht wurde  oder ,, Walpurgi“ in der Kabine ihr Unwesen trieb, bleibt wohl ein Geheimnis.


Bad Blankenburg nicht mit spielerischem Glanz agierend, brauchte nur auf die Fehler der Heimmannschaft zu warten, die bei 4 der Gästetreffer sogar die Assists für die dann zu leichten Tore lieferten. Was in der 2. Hälfte auffiel.... Keiner der Martinrodaer Akteure hatte bei Ballbesitz den Kopf oben, verdentelte, spielte fahrig und völlig planlos das Spielgerät in die Füße des Gegners. Auch wenn die Assistenten an der Linie oftmals die doch zu Hauf auffälligen Abseitsstellungen falsch oder weit weg postiert, nicht richtig beurteilten, die Gäste hatten Spaß am Tor schießen.


Es begann bei ausgeglichenem Spiel ein munterer Kick. Morgenroth sogar mit der Führungschance nach einem Eckball per Kopf nur knapp neben den Pfosten und Bussemer, der das falsche Bein beim Abschluss nahm, verfehlten um wenige Zentimeter (17., 22.). Im Rückwärtsgang nach einer weiteren Ecke, Martinroda in Unterzahl beim Gegenangriff, weil Tomasini vor den Augen des Assistenten von den Beinen geholt und nicht geandet wurde, die Führung der Gäste.


Der Anfang vom Untergang nach schönem Steckpass auf Krämer, der sich nicht zweimal bitten ließ, und TW Brietz überwand.  Als dann auf Strafraumhöhe ein Einwurf der Gäste, eigentlich vom SR für Martinroda angezeigt nicht zurück gepfiffen wurde, war die nächste Situation für die Gäste zum Vorteil gelangt. TW Brietz zurecht lautstark dem SR zugewand musste zweimal in höchster Not eingreifen.


Bussemer mit einem Schuss an die Latte aus 22 Metern hatte den Ausgleich nach schöner Vorarbeit von F. Schleicher quasi auf dem Fuß (36.).


Was in der 2. Halbzeit folgte eigentlich unerklärlich. Wie in Trance die Bewegung der Spieler. Völlig unkontrollierte Aktionen mit dem Ball und auch das Positionsspiel litt zunehmend. Den Anfang machte das 0-2, nach klarer Abseitsstellung des Passgebers, was vom sehr jungen Assistenten, warum auch immer, nicht angezeigt wurde. Man hatte mehrmals das Gefühl, dass die Einbindung der Assistenten vom SR nicht gefragt war. Von nun an gings bergab für den FSV. Tore aus dem Nichts, bei denen die Gäste nur noch einzuschieben brauchten, ließen rechts auf der  Anzeigentafel das Ergebnis in die Höhe schnellen. Wie oft der Ball in die Füße des Gegners gespielt wurde, sollte sich die gesamte Mannschaft hinterfragen.


0-9 ist nicht nur heftig, auch für den FSV Martinroda kein Argument für die Zugehörigkeit in der KOL. Abspiele ohne Not im eigenen Strafraum in die Füße des  Gegners, geht einmal, aber nicht so häufig wie geschehen. Da fehlte einfach der Lerneffekt. Noch ist die Saison nicht vorbei. 4 bis 5 Punkte werden noch benötigt gegen nicht einfacher werdende Gegner.

Martinroda ständig gezwungen anderes Personal aufs Feld zu schicken, nur ein Argument, die Spielauffassung und Einsatzbereitschaft der aufgebotenen Spieler wiegt allerdings mehr und sollte unbedingt Besserung widerfahren.

 

Martinroda

Brietz -  Zehne, P. Schneider, Morgenroth, Tomasini – R. Schleicher, Iftikhar ( 76.T. Elle), Sterzing, Bussemer (76. Syla) – F. Schleicher, Bartholome

Blankenburg

Beck, Schewior, Wipprecht ( 55. Hauser), Ewigleben, Botz, Schauseil, Bommhardt ( 62. Wölfel), Krämer ( 72. Koch), Szymanski, P. Vofrei, Hegewald (76. Alfreij)

 

0-1, 0-2 Krämer 25., 49.), 0-3 Schauseil 52., 0-4 Wipprecht 61., 0-5 Vofrei 72., 0-6 Koch 78.,

0-7 Schauseil 80., 0-8 Vofrei 85., 0-9 Hauser 90.

SR Lehmann   -60-

 

Text: J. Krogel


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