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Kreisoberliga Mittelthüringen 24. Spieltag: FSV Martinroda - Empor Weimar 2-4 (2-3)

Sinnbildlich wie der Verlauf der gesamten Rückrunde der Ausgang dieses Spiel zu Gunsten der Gäste. Die Weimarer Mannschaft mit der Hoffnung das rettende Ufer doch noch zu erreichen, bestätigten ihren Aufwärtstrend und siegten verdient. Wille, Einsatzbereitschaft und Spielverständnis, Attribute die beim Gast besser und wirkungsvoller zum Tragen kamen und letztlich die Martinrodaer Mannschaft weiter in den Strudel nach unten beförderten.


Sieht man auf das Restprogramm, ist das nicht die einzige Mannschaft, die auf Grund der letzten Ergebnisse den FSV tabellarisch noch überflügeln können. Ohne weitere Punkte droht der 12. Tabellenplatz und damit die Möglichkeit eines Abstieges.


Martinroda begann konzentriert und verheißungsvoll. Bereits in der 3. Minute die erste gute Abschlussmöglichkeit durch Ulke, der knapp das Tor verfehlte. Dann in der 7. Minute die schön herausgespielte Führung. Nach weitem Eckball auf den 2. Pfosten. F. Schleicher mit Direktabgabe ins Zentrum auf Oschmann, der für den besser postierten Blaschczok durchließ. 1-0 nach Dropkick aus 8 Metern, unhaltbar und ein Start nach Maß.


Nur drei Minuten später war es F. Schleicher, der einen Steckpass von Ulke aufnahm, den Torwart umspielte und locker zum 2-0 einnetzte. Eigentlich alles nach Wunsch, doch der Schein trügte, wie schon so oft in den letzten Spielen. Sicherheit wäre aufgekommen, hätte man die dicke Möglichkeit zum 3. Treffer in der 24. Minute genutzt, als R. Schleicher frei vor dem Tor unkonzentriert abschloss. Danach begann das Spiel sich langsam mit Vorteilen in Richtung der Gäste zu bewegen. Tomasini in Klärungsnot rettete noch auf der Linie zur Ecke. Die folgende Ecke segelte, nachdem die gesamte Abwehr des Gastgebers im Tiefschlaf verharrte, direkt ins Netz. Die aufkommende Nervosität kein guter Begleiter für das Martinrodaer Spiel. Das Heft komplett aus der Hand und schlussendlich das Spiel... Ein einfacher Ball über die Kette des Gastgebers, der einlaufende Stürmer mit dem richtigen Riecher, Ausgleich.


Ein völlig unnötiges Foul an einem Gästeangreifer im Strafraum, richtige Entscheidung und das 3-2 für die Gäste vom Punkt. Wo war die Leichtigkeit der ersten 20 Minuten hin? Der Lage so richtig bewußt schienen einige Akteure beim Gastgeber nicht zu sein. Das Bemühen im 2. Abschnitt zwar sichtbar, aber zu ungenau und zerfahren besonders im Aufbau. Die beiden Möglichkeiten besser ausgespielt (54., 66.) , und man hätte reparieren können. In der Schlussminute dann das 4-2 für die Gäste, die mit drei genauen Pässen die Martinnrodaer Abwehr aushebelten und zur Entscheidung einschoben. Unschön kurz danach ein Schlag an den Kehlkopf eines Martinrodaer Spielers, der wegenm,,des Spielstandes und der Entscheidung des Spieles“ vom SR nicht bestraft wurde.


Im wichtigen Spiel gestrauchelt und mit der 4. Pleite am Stück in gefährliches Fahrwasser geraten..

 

Martinroda

Brietz – Tomasini, Morgenroth, Blaschczok, Maul – Bussemer ( 88. Sterzing), R. Schleicher, Bartholome (65. Wolf), Oschmann -  Ulke ( 78. T. Elle) -

F. Schleicher

 

Weimar

Neumann, Mikuta ( 84. Mann), Thiele, Hönninger, Hasaj( 82. Herrmann) Löwer ( 84. Rudat), Hertel, Winter, Doman, Thubauville ( 88. Gläser ), Niefer ( 64.  Trillhof)

 

1-0 Blaschczok 7., 2-0 F. Schleicher 10., 2-1 Doman 28., 2-2 Thubauville 37., 2-3 Hertel 45+2 FE 2-4 Trillof  90+3


SR Archut         -82- 

 

Text: J. Krogel


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