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Kreisoberliga Mittelthüringen 9. Spieltag: FC Empor Weimar  -  FSV Martinroda  3-1  (1-0)

vor 7 Minuten
2 Min. Lesezeit

Für beide Mannschaften ein richtungsweisendes Spiel, deren Bedeutung den Gästen wohl erst nach dem Schlusspfiff so richtig bewusst geworden sein sollte. Gemessen an Chancen hätte der FSV Martinroda bereits in der 1. Halbzeit ein sattes Torepolster aufbauen können, nein sogar müssen.


Wie es bereits während des gesamten Saisonverlaufes offenkundig ist, Martinroda hat ein großes Abschlussproblem. Solch ein Chancenwucher rächt sich dann oft. Empor mit der ersten Möglichkeit, die erst nach einem individuellen Fehler zu einer wurde, ging kurz vor der Halbzeit mit 1-0 in Front. Ein Konter gegen die zu weit aufgerückte FSV Abwehr, schloss der Gastgeber eiskalt zur Führung ab. Bis dahin hätte Martinroda längst die Weichen auf Sieg stellen müssen.


Ulke (2.), Schleicher (6.), und nochmal Ulke in der 10. Minute mit Schuss an den Pfosten, vergaben klarste Möglichkeiten. Zwei Abseitsentscheidungen, bei denen sogar aus der eigenen Hälfte gestartet wurde, passten ins Bild. Martinroda blieb offensiv, kam immer wieder hinter die letzte Kette und ließ  weitere Chancen liegen. Die permanente Abschlussschwäche rächte sich dann kurz vor der Halbzeit nach besagtem Gegenangriff. In der 2. Hälfte das gleiche Bild.


Martinroda stürmte, erarbeitete sich weitere Chancen die man allerdings liegen ließ. Ulke aus 8 Metern schoss den TW an, Oschmann mit einem Kopfball um Zentimeter vorbei und Schleicher, von Oschmann perfekt freigespielt, scheiterte aus kurzer Distanz am TW der Gastgeber. 3 gute Gelegenheiten wieder vergeben, die sich im weiterem Spielverlauf dann zum Spielverlust nachteilig auswirkten.


Bei einem langen Ball von Weimar genügte eine Ballberührung des Gastgebers, um gegen den chancenlosen TW Brietz auf 2-0 zu stellen. Das nennt man Effiziens, zwei Chancen zwei Tore. Der dritte Treffer schon in einer Phase, als sich die Gäste aufzugeben schienen, abgefällscht und wieder unerreichbar für Brietz.


Blaschczok mit der Ergebniskosmetik schloss zum 3-1 ab. Noch zweimal Schleicher, der TW Naumann nicht überwinden konnte, hatte die Möglichkeit der Resultatverbesserung auf dem Fuß. Jetzt wird es schwer für den FSV. Die kommenden Gegner nicht leichter, so dass da die Punkte zu ergattern um einiges höher hängen werden.

 

Weimar

Naumann, Harzer, Thiele, Honninger, Hasaj (67. Schrader), Löwer ( 84. Erbs), Thubauville, Döller (54. Domann), Koch (74. Gläser),. Trillof, Kaminski

 

Martinroda

Brietz – Schneider (85. Iftikhar) Morgenroth, Blaschczok, Lorenz (66. Lange) – Zehne ( 81. Elle), Sterzing, Oschmann, Diallo  ( 66. Wolf)– Ulke, R. Schleicher

 

1-0 Trillhof 43., 2-0 Kaminski 72., 3-0 Kaminski 80., 3-1 Blaschczok 84.

 SR Philipp Schaller    -32-

 

Text: J. Krogel


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